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Wie funktionieren Digitalkameras und was tun, wenn sie es nicht mehr tun?

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NEU: Erfahrungsberichte

Ralf Jannke fotografiert digital - und das fast schon so lange es digitale Kameras gibt. Über die Jahre hat er einen profunden Erfahrungsschatz mit den verschiedensten Kameras angesammelt. In einer Artikelserie berichtet er von den Meilensteinen seiner persönlichen Kamerahistorie - kenntnisreich, unterhaltsam und vor allem reich bebildert. Schauen Sie mal rein!

Einleitung

Die analoge Fotografie blickt auf eine etwa 170-jährige Geschichte zurück, seit etwa 100 Jahren sind Fotoapparate auch für Privatleute erschwinglich. Trotzdem sollte es noch Jahrzehnte dauern, bis die Fotografie zu einem Hobby für Millionen von Menschen wurde und der Fotoapparat zum selbstverständlichen Accessoire jeder Urlaubsreise.

Um so überraschender ist es zu sehen, mit welcher Geschwindigkeit die etablierte Technik in den letzten Jahren in eine Nischenexistenz zurückgedrängt wird. Ersetzt wird sie zunehmend durch Digitalkameras. Diese haben in kürzester Zeit eine atemberaubende Evolution durchgemacht und sind nun auf einem Stand angekommen, der analoge Consumerkameras weitgehend überflüssig erscheinen lässt. In den meisten Haushalten wurde die alte Spiegelreflex- oder Kompaktkamera inzwischen durch ein digitales Modell ersetzt.

Erfreulich für die Hersteller: Während die meisten analogen Kameras viele Jahre, teilweise auch Jahrzehnte lang genutzt wurden, landen die meisten Digitalknipsen nach drei bis vier Jahren in der Schublade und müssen einem leistungsfähigeren Modell weichen. Noch erscheinen neue Modelle der großen Hersteller alle paar Wochen, die technischen Fortschritte werden jedoch kleiner. Bereits jetzt haben die Digitalkameras einen Stand erreicht, der keine drastischen Verbesserungen mehr zulässt. Es ist zu erwarten, dass der heutige Boom bald nachlassen und eine Marktsättigung eintreten wird.

Das ist auch schon rein äußerlich zu erkennen: In den ersten Jahren war bei den Herstellern von Digitalkameras der Wille zu beobachten, die neue Technik auch für Innovationen in Design, Bedienung und Funktionalität zu nutzen. Inzwischen ist diese Phase weitgehend vorbei und die Hersteller haben zu den aus analoger Zeit bekannten Kameratypen zurückgefunden: Kompaktkameras auf der einen und Spiegelreflexkameras auf der anderen Seite.

Konkurrenz droht jedoch von einer Seite, die die Hersteller so vermutlich lange nicht erwartet hatten: Die in Smartphones eingebauten Kameras sind inzwischen so gut, dass sie einfachen Kompaktkameras die Existenzberechtigung rauben. Wozu ein separates Gerät kaufen, wenn man vergleichbare Bilder auch mit dem Handy hinbekommt, das man zudem immer in der Tasche hat?

Deswegen ist nicht zu früh, jetzt die "wilden Jahre" der Digitalkamera-Entwicklung zu dokumentieren. Diese Homepage ist das Ergebnis meiner Beschäftigung mit diesem hochspannenden Thema und gleichzeitig eine Übersicht meiner wachsenden Sammlung obsolet gewordener Kameras. Viel Vergnügen bei Ihrem Besuch!

Boris Jakubaschk