1990 - 1994
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Logitech Fotoman FM-1
Ausschließlich für den Profibereich gedacht war 1990 Kodaks DC-100. Kodak hatte dabei einen Spiegelreflex-Body von Nikon mit einem CCD-Sensor versehen. Die Ansteuerungselektronik, Batterien, ein Schwarzweißbildschirm und eine 200 MB große Festplatte waren in einer voluminösen und schweren Box untergebracht, die der Fotograf mit sich herumtragen musste. Das Ensemble kostete umgerechnet 25000 Euro. Beim Nachfolgemodell DCS200 von 1992 waren Ansteuerungselektronik und die optionale Festplatte in einem Gehäuse unterhalb der Kamera untergebracht, wodurch das gesamte Gebilde etwa doppelt so groß war wie die Kamera alleine. Die aufgezeichneten Bilder hatten eine Auflösung von 1,5 MP. Ab 1992 kamen Digitalkameras von vielen namhaften Herstellern auf den Markt, allerdings kosteten sie mehrere Tausend Dollar und waren damit Profis vorbehalten. Auch die Variante, hochwertige Kamerabodys mit einem digitalen Rückenteil zu versehen wurde immer populärer. Apple Quicktake 100
Ebenfalls 1994 brachte Olympus mit der Deltis VC-1100 eine Spezialkamera für Journalisten auf den Markt. Sie hatte ein Zoom-Objektiv, ein LC-Display zur Bildkontrolle und konnte die aufgezeichneten Bilder per Modem oder Handynetz an eine andere Kamera gleichen Typs oder einen Computer überspielen. Die Übertragung dauerte zwischen einer und sechs Minuten. Die Auflösung lag bei 768 x 576 Pixeln. Ebenfalls Profis adressierte Die Nikon Fujix E2, die ebenfalls 1994 auf den Markt kam. Wie der Name schon andeutet, entstand die Kamera in einer Kooperation von Nikon und Fuji. Fuji selbst brachte die Kamera unter dem Namen DS500 heraus. Beide Varianten wollten mit umgerechnet 14000 € bezahlt werden und lieferten eine Auflösung von 1,3 Megapixeln. | ||||||||||||||||||




