Canon Digital Ixus
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Digitale Zoom-Kompaktkamera Markteinführung: 2000 Neupreis: 550 € Sensor: 2.1 MP auf ca. 17 mm2 Brennweite (KB): 35 - 70 mm |
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Im Jahr 1996 versuchten einige der führenden Kamerahersteller ein neues Filmformat für Analogkameras zu etablieren: APS. Im Vergleich zum Kleinbildfilm hatte es eine etwas kleinere Filmfläche und damit geringere Bildqualität. Dafür war die Filmkassette deutlich kleiner und ermöglichte dadurch wesentlich kompaktere Kameras. Canon unterstützte das neue Format mit der IXUS-Baureihe. Im Vergleich zu den damals üblichen, meist eher grobschlächtigen Plastikschachteln wirkten die minimalistisch gestalteten IXUS-Modelle äußerst edel. Aber auch das konnte das APS-Format nicht retten. Wer 1996 mit einer neuen Kamera liebäugelte, blieb meist entweder beim bewährten Format oder schaute gleich nach einer Digitalkamera.
Canon folgte dem Trend und präsentierte im März 2000 eine Kombination aus digitaler Bildaufzeichnung und einem an der analogen IXUS angelehnten Design. Mit ihrem Metallgehäuse und den kompakten Abmessungen ließ die Digital IXUS die Mitbewerber ziemlich alt aussehen. Für eine Weile war es die kleinste digitale (Zweifach-)Zoom-Kamera. Ganz neu war die Optik aber auch bei Digitalkameras nicht: Die IXUS sieht wie ein verkleinertes Abbild der Canon S10 / S20 aus. Zur S-Serie gehört sie auch - in den USA wurde die Kamera unter dem Namen „S100“ verkauft. Dabei war sogar noch Platz für Komfortfunktionen wie einen Lagesensor oder einen Assistenten zur Herstellung von Panoramaaufnahmen. Mit dem 2 MP-Sensor war die Kamera für ihre Zeit solide ausgestattet. Auch die Abbildungseigenschaften waren ordentlich, nur die Akkulaufzeit war unerfreulich. Wer die Kamera z.B. im Urlaub intensiv nutzte, sollte einen oder zwei geladene Ersatzakkus dabei haben. | |
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