Canon Ion RC-260
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Video-Standbildkamera mit analoger Speicherung Markteinführung: 1991 Neupreis: 1800 € Sensor: 0.23 MP auf ca. 30 mm2 Brennweite (KB): 51 mm |
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Die ION-Baureihe von Canon stellt eine wichtige Vorstufe zu den heutigen Digitalkameras dar. Die RC-260 war eine der ersten Kameras mit elektronischem Bildaufnehmer, die sich an ambitionierte Amateure wendete. Diese mussten bei einem Kaufpreis von 3500 Mark allerdings schon sehr ambitioniert sein.
Für den stattlichen Preis bekam man jedoch einen ganzen Koffer voll Hardware. Neben der Kamera war das ein Netzteil mit Ladefunktion für den Akku, ein Adapter zum Netzanschluss der Kamera, diverse Kabel, Aufsatzlinsen für Weitwinkel und Tele, diverse Kabel und so weiter. Die Bilder werden zwar mit einem CCD-Chip erfasst, danach jedoch nicht digitalisiert, sondern als Analogsignal auf einer Diskette gespeichert. Mit einer Umdrehung wird ein Bild gespeichert, welches damit genau eine Spur des Datenträgers einnimmt. Da dieser 50 Spuren hat, können auf so einer „Video Floppy Disk“ genau 50 Bilder gespeichert werden. Die Kamera hat einen Video-Ausgang, über den sie die aufgezeichneten Bilder abspielen kann. Eine direkte Schnittstelle zum Computer fehlt. Sollen die Bilder auf einem Computer weiterbearbeitet werden, muss dieser mit einem Framegrabber das Videosignal digitalisieren. Eine geeignete PC-Steckkarte war von Canon erhältlich. Fehler bei der Bildwiedergabe Meine Ion-Modelle zeigen alle den gleichen Fehler: Möchte man den Inhalt einer Diskette anschauen, wird das erste Bild am Videoausgang ausgegeben. Man kann nun durch die Bilder blättern, die Nummern werden im Display angezeigt und das Laufwerk klickt – es ist aber immer nur das erste Bild zu sehen. Kann jemand Hinweise zu diesen Fehler geben? | |
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