Casio Exilim EX-S2

Casio Exilim EX-S2
Digitale Fixfokus-Kompaktkamera

Markteinführung: 2002
Neupreis: 390 €
Sensor: 2.1 MP auf ca. 37 mm2
Brennweite (KB): 36 mm

 Casio
 Detailbild
 Technische Daten
Familienbande

Die EX-S2 und das Schwestermodell EX-M2 waren die direkten Nachfolger von EX-S1 und EX-M1 und unterscheiden sich von diesen vor allem durch die von 1,3 Megapixeln auf 2 Megapixel erhöhte Auflösung. Äußerlich wurde nichts verändert. Gemeinsam begründeten sie die bis heute fortgeführte Exilim-Baureihe von Casio, die durchgängig aus ultrakompakten Kameras in hochwertiger Aufmachung besteht.

Besonderes Merkmal: Kleinwüchsigkeit

Die Kamera ist kaum größer als eine Kreditkarte und ohne das etwas vorstehende Objektiv kaum dicker als ein Zentimeter. In diesem winzigen Volumen stecken ein Fixfokus-Objektiv mit fester Brennweite und ein erstaunlich großer Sensor. Der optische Sucher wird durch einen kleinen LCD-Schirm unterstützt. Die wenigen Bedienelemente erzwingen eine stark menülastige Bedienung.

Einige Kompromisse muss man wegen der Gehäusegröße machen: Das eher lichtschwache Objektiv ohne Zoom wurde bereits erwähnt. Der Akku ist ebenfalls sehr klein und hat entsprechend nur wenig Kapazität. Der Einschub für SD-Karten auf der Kameraunterseite muss leider ohne Abdeckung auskommen und ist daher schmutzgefährdet.

An der Kamera findet sich kein einziger Kabelanschluss – weder für ein Netzteil, noch für USB oder Video. Dafür sitzt auf der Unterseite eine Kontaktleiste für die mitgelieferte Dockingstation. Über diese wird der Akku geladen und sie übernimmt auch die Datenübertragung zum PC.

Musikalische Schwester

Die EX-M2 unterscheidet sich auf den ersten Blick von der EX-S2 nur durch das etwas dickere Gehäuse. Sie hat allerdings einen Kopfhöreranschluss und kann MP3-Musik wiedergeben. Damit sind zwei Geräte in einem vereint, die man immer gerne dabei hat. Dieses Konzept hat Casio allerdings bei späteren Modellen nicht weiterverfolgt – wohl, weil diese Kombination inzwischen auch als Add-On in den meisten Handys anzutreffen ist.

EX-S2 und EX-M2 sind nichts für ambitionierte Fotografen, aber dafür passen sie in jede Hemd-, Jacken- oder Handtasche. Für Freizeitknipsereien ohne höhere Ansprüche reichen sie vollkommen aus. Die unbestreitbaren Schauwerte durch die schlanke, elegante Form wollten allerdings ganz ordentlich entlohnt werden. Für den gleichen Preis waren auch deutlich hochwertigere Kameras zu bekommen – diese aber mit einem mehrfach größeren Gehäusevolumen.

(C) 2008 B. Jakubaschk
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