Casio QV-5700
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Digitale Zoom-Kompaktkamera Markteinführung: 2002 Neupreis: 980 € Sensor: 5.0 MP auf ca. 37 mm2 Brennweite (KB): 34 - 102 mm |
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Wundertüte
Mit der QV-5700 schnürte Casio ein beeindruckendes Paket: Die Kamera war nicht nur eines der frühen Modelle mit 5 Megapixeln sondern mit im Paket steckte eine Miniaturfestplatte von IBM im CF-Karten-Format mit einem Gigabyte Kapazität. Dafür waren zwar 1000 Euro zu bezahlen, aber das reichte bei anderen Herstellern nur für weit weniger gut ausgestattete Produkte - geschweige denn für eine vergleichbare Speicherkarte. Die Kamera ist ausgesprochen wuchtig und wiegt inklusive Batterien ein sattes halbes Kilogramm. Rund um das Canon-Objektiv hat Casio einen kupferfarbenen Metallring montiert, der einerseits den mächtigen Auftritt unterstreicht und andererseits innen ein Gewinde für eine Hülse hat, an der wiederum Aufsatzlinsen oder Filter befestigt werden können. Die QV-5700 ist ausgesprochen gut ausgestattet. Neben einer Vollautomatik und den bei Casio „Best Shot“ genannten Motivprogrammen gibt es auch Programm-, Zeit- und Blendenautomatik sowie eine komplett manuelle Belichtungseinstellung. Verschiedene Autofokus-Modi und eine manuelle Fokuseinstellung ergänzen dies. Zur Werteeinstellung ist neben der üblichen Vierfachwippe (hier als Minijoystick ausgeführt) auch ein Einstellrad vorhanden. Etwas unglücklich ist die Anordnung gleich zweier Moduseinstellräder übereinander. Oft dreht man versehentlich beide gleichzeitig und landet dann ungewollt z.B. im Serienbild- oder Videomodus. Die Bildqualität ist einer Kamera dieser Leistungsklasse durchaus angemessen, so dass die QV-5700 zu ihrer Zeit ein sehr überzeugendes Angebot war. Selbst heute kann man mit der Kamera noch Bilder produzieren, zu denen die meisten aktuellen Kompaktkameras nicht imstande sind. | |
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