Fuji MV-1
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Digitale Kompaktkamera ohne Zoom Markteinführung: 2003 Neupreis: 180 € Sensor: 1.3 MP auf ca. 43 mm2 Brennweite (KB): 45 mm |
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Das erstaunlichste an diesem traurigen Stück barocker chinesischer Digitalkamerabaukunst ist, dass Fuji seinen Namen dafür hergegeben hat. Auf dem Markt war das Gerät offenbar nur in Italien und in Deutschland. Hierzulande gab es die Kamera ausschließlich als Treueprämie bei Esso gegen eine Zuzahlung von 120 Euro. Auf den ersten Blick macht die MV-1 noch einen ganz ansehnlichen Eindruck. Das Gehäuseformat ist ungewöhnlich für eine Digitalkamera und erinnert eher an einen Camcorder. Dementsprechend kann sie auch Filme aufzeichnen – wegen der langsamen Smart-Media-Speicherkarten jedoch immer nur in Häppchen von wenigen Sekunden Länge. Hinter der imposanten Klappe auf der Seite verbirgt sich ein deprimierend kleines Monitorchen von 3,8 cm Diagonale. Platz wäre für einen fast doppelt so großen Bildschirm gewesen. Fasst man die Kamera an, fällt sofort die mäßige Verarbeitung auf. Das Gehäuse ächzt schon beim Hochheben und quittiert jeden Tastendruck mit dem Knirschen schlecht zusammenpassenden Plastiks. In diesen generellen Eindruck fügt sich die Bildqualität der MV-1 nahtlos ein. Bereits in Weitwinkelposition überzeugen trotz Autofokus weder Fotos noch Videoaufnahmen. Durch den Digitalzoom werden die Bilder dann endgültig unterirdisch schlecht. So richtig viel Freude dürfte diese Treueprämie nur den wenigsten ihrer Besitzer gemacht haben. | |
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