JenOptik JD 4100 Z3

JenOptik JD 4100 Z3
Digitale Zoom-Kompaktkamera

Markteinführung: 2001
Neupreis: 550 €
Sensor: 4.1 MP auf ca. 37 mm2
Brennweite (KB): 38 - 114 mm

 JenOptik
 Detailbild
 Technische Daten
Schwarzer Klotz

Im mattsilbernen Einerlei der meisten Digitalkameras wirkt die JD 4100 Z3 erst einmal exotisch. Das Gehäuse ist aus schlichtem, glattem, schwarzem Plastik. Durch die silberne Applikation rund um das Objektiv bekommt die Kamera einen Retrolook - der allerdings vor allem an Unterhaltungselektronik der späten 1970er Jahre erinnert.

Dieses eher billige Äußere zusammen mit dem voluminösen Gehäuse, dem Versprechen von vier Megapixeln, den Erfahrungen mit billigeren Kameras von Jenoptik und einem sehr günstigen Preis lässt das Schlimmste befürchten. Umso größer die Überraschung, wenn man die ersten Bilder anschaut. Die sind durchaus sehenswert mit ordentlicher Schärfe und ohne allzu dramatische Nachbearbeitungsspuren. Für den Hausgebrauch ist das ganz ordentlich.

Laute Blende

Interessant an der JD 4100 Z3 ist das Objektiv: Es hat keine aus Lamellen zusammengesetzte Blende, sondern einfach vier verschieden große, runde Masken, die durchgewechselt werden können. Das erzeugt kuriose, klackernde Geräusche, die sich für den unvoreingenommenen Beobachter so anhören, als wäre irgendetwas an der Kamera defekt.

Diese extravagante Blendeneinstellung trägt mit dazu bei, dass die Kamera äußerst träge ist. Einschalten, zoomen, fokussieren, auslösen, Bilder anzeigen - alles braucht sehr viel Zeit. Bei vielen Gelegenheiten dürfte das zu fotografierende Objekt bereits über alle Berge sein, bis die Kamera endlich startklar ist.

(C) 2008 B. Jakubaschk
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