JVC GC-QX5HD
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Digitale Zoom-Kompaktkamera Markteinführung: 2001 Neupreis: 800 € Sensor: 3.2 MP auf ca. 37 mm2 Brennweite (KB): 37 - 86 mm |
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Heißes Eisen
JVC hat mit dieser Kamera eine sehr außergewöhnliche Mixtur zusammengerührt. Zunächst einmal überrascht sie mit dem für eine Kamera aus der 3-Megapixel-Kategorie sehr ungewöhnlichen Hinweis auf die HD-Videoausgabe. Diese bezieht sich allerdings auf die Wiedergabe von Fotos auf einem HD-Fernseher nach amerikanischem Standard. Videos nimmt die Kamera zwar auch auf, mit 160 x 120 Bildpunkten bleiben die jedoch um einen Faktor 100 unter der bei HD gebotenen Pixelzahl. Außerdem reklamiert die GC-QX5HD für sich, mit Hilfe der „Pixel Shift Technology“ die Bildauflösung nahezu verdoppeln zu können. In der Praxis sind die dabei entstehenden Bilder aber nicht besser als wenn sie nachträglich durch Interpolation von 3 auf 6 Megapixel vergrößert worden wären. Optisch wirkt die Kamera so, als wäre sie aus einem einzigen Metallblock gefräst worden, obwohl nur die Front tatsächlich blechverkleidet ist. Die Bedienelemente sitzen alle auf der Oberseite und am oberen Rand der Rückseite. Das Moduswahlrad befindet sich ganz an der Seite und schaut zum rechten Gehäuserand. Dort ist es ziemlich umständlich abzulesen. Da es in seiner exponierten Position beim Transport leicht verstellt werden könnte, ist es in „AUS“-Position durch ein kleines Verriegelungsknöpfchen blockiert. Man muss es hineindrücken, um die Kamera einzuschalten oder um vom Aufnahme- zum Anzeigemodus zu kommen oder umgekehrt. Das ist ziemlich umständlich. Ein weiteres ungewöhnliches Detail zeigt sich beim Statusdisplay: Während fast alle anderen Kamerahersteller dort maximal eine Siebensegmentanzeige und diverse Symbole unterbringen, hat JVC eine alphanumerische Punktmatrixanzeige eingebaut. Diese zeigt den jeweils gewählten Aufnahmemodus an. Neben der Zoomwippe sitzt ein weiterer Wippschalter, mit dem man diesen Modus wechseln kann. Und noch ein letzter Punkt ist auffällig: Rechts neben dem Display und direkt darunter wird die Kamera im Betrieb in kürzester Zeit ungewöhnlich warm. Das deutet darauf hin, dass die Leistungsaufnahme recht hoch – und damit die Batterielaufzeit eher niedrig ist. | |
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