Kodak DC50 Zoom

Kodak DC50 Zoom
Digitale Zoom-Kompaktkamera

Markteinführung: 1996
Neupreis: 950 €
Sensor: 0.38 MP
Brennweite (KB): 37 - 111 mm

 Kodak
 Technische Daten
Eine Kamera im Feldstecher-Format. An der Vorderseite ist ein Schieber angebracht, der die Objektivlinse im geschlossenen Zustand schützt. Öffnet man den Schieber, wird die Kamera eingeschaltet. Neben dem Objektiv ist der Blitz angebracht.

Auf der Rückseite ist neben dem optischen Sucher ein kleines LC-Display angebracht, das neben einigen festen Anzeigeelementen für Blitz und Bildqualität ein paar Siebensegment-Ziffern enthält. Diese zeigen an, wie viele Bilder bereits gemacht wurden und für wie viele der Platz voraussichtlich noch reicht. Unterhalb sind drei Knöpfchen angebracht, mit denen Blitzmodus und Bildqualität eingestellt und mit denen Bilder gelöscht werden können.

Unter dem Display ist ein Schlitz für PCMCIA-Speicherkarten zu sehen. Damit kann der magere interne Speicher aufgerüstet werden.

Auf der Gehäuseoberseite sitzen Zoomwippe und Auslöser. An den Seiten sind Batteriefach und Anschlüsse untergebracht. Die Kamera arbeitet mit vier Mignonzellen. Der hohe Stromverbrauch macht den Betrieb mit Batterien zu einem teuren Vergnügen. Ein Batteriesatz ist nach ein paar Dutzend Aufnahmen bereits leer.

Die Gehäuseform ist recht handlich. Durch die seitlich angebrachte Halteschlaufe kann gut und sicher mit einer Hand fotografiert werden. Das Zoom-Objektiv ist für damalige Verhältnisse ein außergewöhnlicher Luxus.

Einstellmöglichkeiten kennt die Kamera abgesehen von Bildqualität und Blitzmodus keine. Ein Display zur Kontrolle der Aufnahmen oder als Sucher-Ersatz fehlt ebenso.

Zur Datenübertragung an einen PC sitzt seitlich an der Kamera ein proprietärer Mini-DIN-Anschluss. Der Kamera liegen Kabel zur Verbindung mit der seriellen Schnittstelle eines PCs oder Macs bei. Auch die zur Übertragung nötige Software PhotoEnhancer ist für beide Systeme dabei.

Die fertigen Aufnahmen begeistern nur bedingt. Halbwegs scharf wirken die Bilder erst, nachdem man sie auf etwa die Hälfte herunterskaliert hat. Damit taugen die Bilder maximal für Webseiten, Ausdrucke sind nur in Briefmarkengröße möglich.

(C) 2008 B. Jakubaschk
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