Olympus Camedia C-820L
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Digitale Kompaktkamera ohne Zoom Markteinführung: 1997 Neupreis: 650 € Sensor: 0.81 MP auf ca. 14 mm2 Brennweite (KB): 36 mm |
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Olympus scheint beim Design dieses Modells konsequent jede gerade Linie vermieden zu haben. Alles ist gekrümmt, wulstig oder wenigstens schief. Das Ergebnis wirkt ein wenig barock, was das champagner-metallic-farbige Gehäuse mit dunkelgrauer Rückwand noch unterstreicht. Die Frontseite verunziert eine rottransparente Warze, hinter der sich die Warnlampe des Selbstauslösers verbirgt.
Von hinten betrachtet zeigt die Kamera einen recht großen, lichtstarken Monitor, der das Sucherbild flüssig wiedergibt. Weniger angenehm läuft die Anzeige bereits gemachter Bilder. Die SM-Speicherkarte liefert die Bilddaten sehr gemächlich, so dass der Aufbau eines Bildes mehrere Sekunden dauert. Die Speicherung nach einer Aufnahme dauert ähnlich lange. Mit ihrer Auflösung von 0,8 Megapixeln zählte die C-820L mit zur ersten Generation von Kameras mit Auflösungen jenseits 640 x 480. Die fast baugleiche C-840L produzierte sogar schon 1,3 Megapixel. Wie bei anderen Kameras dieser Zeit wird das Potenzial des Displays zur Bedienerführung noch nicht genutzt. Es zeigt im Aufnahmemodus nur das Bild, bei der Wiedergabe immerhin noch den Ladestand der Batterie, die Aufnahmequalität und die Bildnummer. Für alle weiteren Informationen ist das Statusdisplay auf der Oberseite zuständig. Neben diesem sind auch die Tasten für alle wichtigen Einstellungen angeordnet. Hier wollte sich Olympus offenbar noch nicht vom Bedienprinzip analoger Kompaktkameras lösen. Ein gutes Preis-/Leistungs-Verhältnis und eine gute Bildqualität machten die C-820L zu einer der beliebtesten Kameras ihrer Zeit. | |
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