Philips ESP80
![]() |
Digitale Zoom-Kompaktkamera Markteinführung: 1998 Neupreis: 630 € Sensor: 1.3 MP auf ca. 14 mm2 Brennweite (KB): 35 - 105 mm |
|
Inkognito
Philips war bei dieser Kamera nur als Lieferant des Namensschildes tätig – die Kamera selbst wurde von Ricoh hergestellt und technisch baugleich unter dem Namen RDC-4300 verkauft. Auch bei der Optik gibt es nur minimale Unterschiede, z.B. bei der Displayumrandung und bei der Gummierung des Griffstücks auf der Vorderseite. Oberklasse Verglichen mit anderen Modellen des gleichen Baujahrs macht die ESP80 eine sehr gute Figur. Das matt silberne Gehäuse ist zwar aus Plastik, wirkt aber mit seinen geraden Linien trotzdem recht hochwertig. Auf den ersten Blick hält man die Kamera für neuer, als sie ist. Sie gehört zu den Modellen mit Schwenkobjektiv, die Ende der 90er Jahre sehr populär waren. Die Ausstattung ist beachtlich. Der Sensor hat 1,3 Megapixeln und ist mit einem Dreifach-Zoom-Objektiv kombiniert und der Bildschirm misst beachtliche 5 Zentimeter in der Diagonale. Auffällig ist wie bei fast allen Kameras dieser Zeit eine große Trägheit. Allein das Einschalten dauert – inklusive Aufladen des Blitzes – beachtliche acht Sekunden und der Zoom vom einen Ende des Brennweitenbereichs zum anderen benötigt über fünf Sekunden. Auch die Fokussierung und die Bildspeicherung sind eher gemächlich. Der Bildschirm kann mit einem Rädchen auf der Kameraunterseite in der Helligkeit verstellt werden, erreicht aber trotzdem weder Helligkeit noch Kontrast um unter freiem Himmel allzu viel erkennen zu können. Ungewöhnlich war die optional lieferbare Fernbedienung. Die Bildqualität ist der Auflösung und der gehobenen Kameraklasse angemessen. | |
|
(C) 2008 B. Jakubaschk Sie wollen Texte oder Bilder dieser Homepage verwenden? Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen | |



