Ricoh Caplio G3
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Digitale Zoom-Kompaktkamera Markteinführung: 2003 Neupreis: 330 € Sensor: 3.3 MP auf ca. 17 mm2 Brennweite (KB): 35 - 105 mm |
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schneller Langweiler
Ricoh brüstete sich bei Erscheinen der Caplio G3 damit, dass es die Kamera mit der geringsten Auslöseverzögerung auf dem Markt sei. Das mag auch gestimmt haben, allerdings nur bei vorfokussierten Objekten, also wenn man zuvor den Auslöser schon halb durchgedrückt hatte. Das Scharfstellen selbst geht annehmbar flott, aber liegt durchaus im Bereich dessen, was der Mitbewerb auch leistete. Ansonsten ist die Kamera schlicht, aber nicht puristisch gestaltet. Eine besondere Schönheit ist sie nicht, eher ein wenig langweilig. Dafür punktet sie mit gut durchdachter Bedienung und hat für eine Kompaktkamera relativ üppige Einstellmöglichkeiten. Eine manuelle oder halbautomatische Belichtungssteuerung fehlt zwar, dafür gibt es einen Szenemodus, bei dem man aus verschiedenen typischen Motiven das geeignete heraussuchen kann. Das erinnert stark an das „Bestshot“-Verfahren von Casio. Die Kamera zeichnet Videofilme mit Ton auf. Das Mikrofon kann aber auch zur Aufnahme reiner Tonsequenzen genutzt werden – so wird die Kamera zum Diktiergerät. Diese Fähigkeit ist auch der hauptsächliche Unterschied zur ansonsten weitgehend baugleichen Caplio RR30, die nur Stummfilme aufnehmen kann. Sensordefekt Dieses Kameramodell ist mit einem Bildsensor von Sony ausgestattet, der von einem Serienfehler betroffen ist. Sehr viele dieser Sensoren sind inzwischen defekt. Eine Reparatur kann selbst nicht durchgeführt werden. | |
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