Sony DKC-ID1
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Digitale Zoom-Kompaktkamera Markteinführung: 1997 Neupreis: 1100 € Sensor: 0.45 MP auf ca. 14 mm2 Brennweite (KB): 38 - 450 mm |
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Die will nicht nur spielen…
Die DKC-ID1 überrascht auf den ersten Blick durch ihre schiere Größe. Der Klotz hat die Ausmaße eines ordentlichen Feldstechers und auch in etwa die gleiche Form. Die größte Überraschung verbirgt sich unter einer Klappe an der Frontseite. Dort befindet sich eine ausgewachsene SCSI-2-Schnittstelle, was Mitte der 90er Jahre vermutlich die performanteste (und teuerste) Art war, Bilddaten auf einen PC zu transportieren. Allein das zeigt, dass die DKC-ID1 keine Hobbyfotografen als Zielgruppe hatte. Diese Kamera war als Arbeitsgerät konzipiert. Sony wählte damit geschäftliche Kunden für den Einstieg in den Digitalkameramarkt. Es gab etwa zeitgleich mit der DSC-F1 allerdings auch ein Modell für Endkunden. Die Bilder wurden auf einer PCMCIA-Speicherkarte abgelegt. Diese konnte man in den meisten Notebooks direkt auslesen. Auf der Kamerarückseite ist ein relativ großes monochromes LC-Display, das allerdings nur über den Kamerastatus Auskunft gibt, die Aufnahmen können dort nicht angezeigt werden. Der Sucher arbeitet elektronisch, d.h. man blickt auf einen Bildschirm. Dieser dient einerseits wie erwartet als Sucher, kann aber auch zur Bildanzeige verwendet werden. Das Bedienkonzept ist gewöhnungsbedürftig. Neben dem Display sitzt eine Modustaste. Mit dieser kann man zwischen der Einstellung der Belichtungskorrektur, der Auflösung, des Belichtungsmodus und des Blitzmodus wechseln. Um einen dieser Parameter zu verändern, muss man die Shift-Taste festhalten und zusätzlich auf die Plus- oder Minustaste drücken. Mehr gibt es glücklicherweise nicht einzustellen. Man merkt deutlich, dass Sony bis dahin vor allem Videokameras produziert hatte. Der 12fache optische Zoom war bei Videokameras Standard – bei Digitalkameras hingegen einzigartig. Die Sensorauflösung passt auch eher in die Welt der Videokameras. | |
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