Einstellung des Pentax K-Bajonetts und den dazugehörigen Kameras

Avatar of Ralf JannkeRalf Jannke - 11. September 2026 - Wissen

Oben meine beiden ersten und meine letzte Pentax DSLR mit K-Bajonett:

  • PENTAX *ist DS
  • PENTAX *ist DL
  • PENTAX K 20D

Pentax hat angekündigt die Produktion von K-Serie DSLRs einzustellen

Google Übersetzung:

PENTAX digitale Spiegelreflexkameras auf dem Weg in eine neue Ära

An unsere Kunden

RICOH IMAGING COMPANY, LTD.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung und Ihre anhaltende Treue zu unseren digitalen Spiegelreflexkameras mit K-Bajonett. Die Geschichte der digitalen PENTAX-Spiegelreflexkameras mit Wechselobjektiven begann 2003 mit der PENTAX *ist D. Sie entwickelte sich stetig weiter – etwa mit der PENTAX K100D (2006), die erstmals über den von PENTAX entwickelten Sensor-Shift-Bildstabilisator verfügte, und der PENTAX K-1 (2016), unserem ersten Modell mit Vollformatsensor.

Angesichts einer neuen Betrachtungsweise des fotografischen Wertes entwickeln wir nun Produkte, die es noch mehr Menschen ermöglichen, Freude am Fotografieren selbst zu empfinden.
Auch wenn die Entwicklung dieser Produkte Zeit in Anspruch nehmen wird, werden wir auf das über mehr als ein halbes Jahrhundert gewachsene Erbe des K-Bajonetts aufbauen, um eine neue Serie digitaler Spiegelreflexkameras nach einem völlig neuen Konzept zu erschaffen. Wir werden Sie zu gegebener Zeit über den Fortschritt der Produktentwicklung auf dem Laufenden halten.

Im Zuge dieses Übergangs in eine neue Ära werden wir die Produktion der aktuellen digitalen Spiegelreflexkameras der K-Serie einstellen. Wir möchten all jenen unseren tiefen Dank aussprechen, die die K-Serie über so lange Zeit unterstützt haben.

RICOH IMAGING wird weiterhin den für Spiegelreflexkameras typischen Aufnahmestil pflegen. Unser Ziel ist es, Produkte anzubieten, die es sowohl Fotografie-Interessierten als auch Kamera-Neulingen ermöglichen, die besondere Freude an der Spiegelreflexfotografie zu erleben und die Faszination des Fotografierens selbst zu entdecken.

Kameras sind mehr als nur Werkzeuge zur Bildaufnahme; sie bereichern das Erlebnis des Fotografierens. Wir freuen uns darauf, Ihnen die nächste Generation der digitalen PENTAX-Spiegelreflexkameras zu präsentieren.

Wer das glaubt …

 

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Was ist digicammuseum.de?

Die analoge Fotografie blickt auf eine etwa 170-jährige Geschichte zurück, seit etwa 100 Jahren sind Fotoapparate auch für Privatleute erschwinglich. Trotzdem sollte es noch Jahrzehnte dauern, bis die Fotografie zu einem Hobby für Millionen von Menschen wurde und der Fotoapparat zum selbstverständlichen Accessoire jeder Urlaubsreise.

Um so überraschender ist es zu sehen, mit welcher Geschwindigkeit die etablierte Technik in wenigen Jahren nach der Jahrtausendwende in eine Nischenexistenz zurückgedrängt wurde. Ersetzt wurde sie durch Digitalkameras. Diese haben in kürzester Zeit eine atemberaubende Evolution durchlaufen und haben ihre analogen Vorfahren weitgehend überflüssig gemacht. In fast allen Haushalten wurde die alte Spiegelreflex- oder Kompaktkamera durch ein digitales Modell ersetzt.

Während die meisten analogen Kameras viele Jahre, teilweise auch Jahrzehnte lang genutzt wurden, landen die meisten Digitalknipsen nach drei bis vier Jahren in der Schublade und müssen einem leistungsfähigeren Modell weichen. Die technischen Fortschritte werden jedoch immer kleiner. Digitalkameras haben einen Stand erreicht, der keine drastischen Verbesserungen mehr zulässt. Der Boom fand seinen Höhepunkt um die Jahre 2008-2010 und hat seither deutlich nachgelassen.

Das ist auch schon rein äußerlich zu erkennen: In den ersten Jahren war bei den Herstellern von Digitalkameras der Wille zu beobachten, die neue Technik auch für Innovationen in Design, Bedienung und Funktionalität zu nutzen. Inzwischen ist diese Phase weitgehend vorbei und die Hersteller haben zu den aus analoger Zeit bekannten Kameratypen zurückgefunden: Kompaktkameras auf der einen und Systemkameras auf der anderen Seite.

Die in Smartphones eingebauten Kameras sind inzwischen jedoch so gut, dass sie Kompaktkameras die Existenzberechtigung geraubt haben. Wozu ein separates Gerät kaufen, wenn man vergleichbare Bilder auch mit dem Handy hinbekommt, das man zudem immer in der Tasche hat?

Es entsteht so im Moment die paradoxe Situation, dass so viel fotografiert wird, wie noch nie in der Geschichte - und gleichzeitig immer weniger "richtige" Kameras verkauft werden. Mag sein, dass die Ära der Fotoapparate für jedermann zu Ende geht und bald nur noch Hobbyfotografen und Profis als Kamerakäufer übrig bleiben. Deswegen ist nicht zu früh, die "wilden Jahre" der Digitalkamera-Entwicklung zu dokumentieren.

Diese Homepage war anfangs vor allem als virtuelles Museum meiner Kamerasammlung gedacht. Inzwischen ist daraus ein Projekt geworden, bei dem ein wachsender Kreis von Autoren tolle Beiträge zur Digitalkamera-Geschichte beisteuert. Den weitaus größten Anteil daran hat Ralf Jannke, der mit seinen Praxisbeiträgen die verschiedensten Themen detailliert behandelt und großartig bebildert. Was sich allerdings nicht geändert hat: Die Homepage ist ein reines Hobby- und Spaßprojekt. Wir freuen uns über den Austausch mit anderen Sammlern und Fotobegeisterten. Es gibt keine Werbung und wir sind auch keine bezahlten Influencer. Falls Sie allerdings noch eine spannene Kamera herumliegen haben, die Sie nicht mehr brauchen - wir sind immer auf der Suche nach weiteren Exponaten.

Boris Jakubaschk

Das virtuelle Digicammuseum gibt es jetzt auch als reales Museum

Meine Sammelei hatte eigentlich schon immer das Ziel, meine Geräte eines Tages nicht nur auf dieser Homepage zeigen zu können, sondern auch live in einem richtigen Museum. Mit Holger W. Müller habe ich nun einen Partner, der meine Leidenschaft für die Technikgeschichte teilt. Außerdem haben wir in Rastatt Büroräume der ehemaligen Thaleswerke gefunden, dem Hersteller der bekannten Thales-Rechenmaschinen.

Dort haben wir ein Museum eingerichtet, das Rechenmaschinen, Computer und Videospiele als Schwerpunkt hat. Digitalkameras sind ebenfalls mit einigen spannenden Exponaten vertreten. Geöffnet ist jeden Sonntag von 13 - 18 Uhr. Auf der Projekthomepage gibt es weitere Infos.

Zur Homepage des µ-Museums