Sommer Analog-Programm
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05. Juli 2026
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Wissen,
Sammeln,
Ausprobieren
Im Blogbeitrag: "Der Sommer wird analog — zumindest ein bisschen (mehr) ;-)" angekündigt, soll es in den Sommerferien einen größeren Analog-Part geben.
Nachdem die erste in Serie produzierte Autofokus-Sucherkamera der Welt, die Konica C35 AF, gefolgt von der schicken Olympus Trip 35 mit ihrer Batterielos-Selenzellen-betriebenen Einfachbelichtungsautomatik in den Osterferien viel Freude gemacht hat, wurde ins Depot geschaut.
Welche Kamera soll denn im Sommer noch mit Film geladen und das Ganze anschließend digitalisiert werden?
Auch wenn es zum "Sommer-Nord-Start" jetzt nur noch gut 6 Tage sind, haben sich die Ideen und anlogen Test-Kandidaten angesammelt!
Ich habe 2018 eine Minolta AF-C/Data für wenig Geld zur Illustrierung der Minolta-Geschichte gekauft, aber nie benutzt. Eine Schande. Jetzt mit den benötigten und leicht verfügbaren Kopfbatterien geladen, startete die Minolta AF-C/Data auf Anhieb. Auch der Blitz und die Datenrückwand/-einbelichtung funktionieren. Die Dateneinbelichtung werde ich aber nicht einsetzen, um dann gleich die Batterien zu entnehmen. Denn die Datumseinbelichtung endet im Jahr (19)99 …
Interssant bei der Minolta AF-C/Data ist noch das Objektiv. Wurde bei vergleichbaren Kameras gerne ein mit 45/38 mm etwas kürzer brennweitiges Objektiv montiert — gewöhnlich im guten Tessarprinzip, aufgebaut aus 4 Linsen in 3 Gruppen — brilliert die Minolta mit einem hochwertigen sechslinsigen 2,8/35 mm Weitwinkel!
Nicht mitnehmen muss ich die erstklassige Messsucherkamera Yashica 35 Electro GT (black). Die liegt am Ferienort und ist von Haus aus mit einem lichtstarken YASHINON-DX 1:1.7 f=45mm bestückt. Das durch passend zum Objektiv gerechnete Weitwinkel- und Tele-Vorsätze erweiterbar ist. Ich habe die Yashica nur einmal ziemlich lieblos mit SW-Film geladen mitgenommem. Das soll sich diesen Sommer ändern.
Was Kleinbild angeht, ist noch die CONTAFLEX III offen. Bisher nur mit dem Carl Zeiss Pro-Tessar 1:4 f=35 mm probiert, folgen noch die Carl Zeiss Pro-Tessare 1:4 f=85 mm, und 1:4 f=115 mm. Ebenfalls in Schweden ausgelagert. Als "richtige" Spiegelreflexkamera kann man mit der CONTAFLEX auch "richtig" fotografieren ;-)
Und dann wird das Format mit dem "Super-Kleinbild-Dia-Format" etwas größer
Die Fläche des 4x4 Formats (exakt 38x38 mm) ist rund 1,7-mal so groß ist wie das Kleinbildformat und die 4x4 Diarahmen passen in einen gewöhnlichen Diaprojektor. Außerdem schaff(t)en viele Vergrößerer fürs 24x36 mm Kleinbildformat auch 4x4 vignettierungsfrei! Alles zum schon 1912 von Kodak eingeführten und heute fast verschwundenen 4x4 Rollfilm Format ist sehr gut im Wikipediabeitrag zur AGFA ISOLY beschrieben!
Als Kamera steht die funktionierende zweiäugige KINO-44 bereit. Die in Erinnerung an meinen Vater erworbene einäugige Komaflex S ist leider defekt. Damit auch endlich die 2009 abgelaufenen Farbfilme belichtet, entwickelt und digitalisiert werden können!
Farbfilmentwicklung mit CineStill
Ausführlich im Beitrag SMENA SYMBOL T-43 4/40 LOMO beschrieben
Bestärkt in dem Vorhaben, es endlich mal wieder zu versuchen, hatte mich zudem ein Bericht, den ich leider nicht mehr finde. Dort war es wohl ein Fotograf satt, sich an die irre Kodak-Vorgabe 37,8 ± 0,15 °C zu halten und entwickelte einfach "Pi-mal-Daumen" ;-) Temperatur so lala, Entwicklungszeiten auch nicht auf die halbe Minute genau … Wobei 25 Minuten sollte man schon entwickeln, sonst wird die Zeit zu lang.
Und?
Er bekam problemlos vergrößerbare- bzw. digitalisierbare Negative! Ich will auf keinen Fall behaupten, dass das in analogen Produktfotografiezeiten auch so ging. Wenn Farbgenauigkeit ein Thema war, durfte bei der Filmentwicklung ganz sicher nicht "rumgesaut" werden. Aber der Beitrag machte Mut, es endlich wieder selbst zu probieren.
ABER: Alles kann, nichts muss
Mal sehen, was zu schaffen ist. Denn da haben sich auch noch ein paar analoge Objektiv-Testkandidaten angesammelt! Die "digitalisiert" werden, sprich auf DSLMs adaptiert werden müssen!








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