Influencer, Beeinflusser

Avatar of Ralf JannkeRalf Jannke - 05. September 2019 - Wissen

Aktuell im Internet gelesen…

Martin Vieten im Kommentarabschnitt zum Beitrag: „Neu für APS-C: Sony E 16–55 mm F2,8 G und E 70–350 mm F4,5–6,3 G OSS vorgestellt

„Wir von photoscala waren wie die allermeisten deutschen Kollegen zu keiner Produktvorstellung eingeladen. Sony setzt seit einiger Zeit bei der Kommunikation vor allem auf "Influencer" anstelle von Fachjournalisten. (…)“

Die Vorgehensweise mit bezahlten Beeinflussern wird die sinkenden Absatzzahlen des Fotomarkts auch nicht aufhalten 

Lesen Sie zu diesem Thema den Abschnitt „Missbrauch sozialer Medien für Schleichwerbung“:

„Das unappetitliche Thema der halblegal bezahlten horrenden Schmiergelder für Werbung, Falschaussagen und gezielte Beeinflussungen durch sogenannte Meinungsführer und Meinungsbildner in den sozialen Medien (Influencer) seit 2014 soll hier zugunsten der Hersteller nicht weiter ausgebreitet werden (…)"

"In Deutschland und vielen anderen Ländern ist so eine Schleichwerbung schlicht verboten. (…)"

"In Europa boomt der Markt mit der vorsätzlichen Beeinflussung derart, dass inzwischen ganze Agenturen davon gut leben können, jeweils hunderte Fotografen dafür zu vermitteln. Laut Spiegel (Bettina Hensel: Vollzeitjob Social Media) wurden Mitte 2016 noch immer offiziell 600 Euro oder 1.500 US$ bezahlt, in Deutschland rund 1.000 Euro je vorsätzlich gefälschtem Artikel, der nicht als Werbung gekennzeichnet wird."

"Offiziell räumen Firmen ein, 500-2.000 Euro für ein Advertorial in Deutschland zu bezahlen. Dabei handelt es sich meist um eine als Produkttest getarnte Werbung, (…) im Text zu den (Reise- etc.) Fotos auf die Herstellermarke und deren angebliche Vorteile eingeht oder die Ausrüstung (ganz zufällig) mit ins Bild bringt. (…) Für jede der ebenso gefälschten positiven Antworten und Kurz-Stellungnahmen sogenannter angeblicher Freunde, Buddys und vermeintlichen Kritiker etc. unter dem Artikel werden in Deutschland laut Agenturangaben jeweils 150 Euro bezahlt."

Quelle und kompletter Text: „Foto-Wirtschaft - in der Krise/Foto-Wirtschaft im Sturzflug“ 

Neuer Kommentar

0 Kommentare