Übergangslösung

Avatar of Ralf JannkeRalf Jannke - 18. Februar 2021 - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

Jetzt auf der spiegellosen 24 MP Vollformat Nikon Z6: Nikon 1:3.5-5.6 24-70mm IX-NIKKOR

Um das nur für die analogen Nikon Pronea-SLRs, die mit APS-Film geladen wurden, in die digitale Welt hinüberzuretten, musste das Objektiv modifiziert werden. Wie, das ist genau im Praxisbeitrag: „Nikon D4 Vollformat-DSLR mit IX-Nikkor“ beschrieben.

Beim Rundgang mit dieser Kombination muss bei 24 mm Brennweite im Liveview-Modus der Nikon DSLR D4 fotografiert werden, weil trotz der Objektiv-Modifikation der Spiegel der D4 an Fassungsteile des Objektivs schlägt. Das ist beim Einsatz des 1:3.5-5.6 24-70mm IX NIKKOR adaptiert per FTZ auf in der spiegellosen Nikon Z6 natürlich nicht der Fall. Allerdings muss man auf Autofokus verzichten, denn beim IX-Nikkor handelt es sich um ein Stangen-AF Objektiv. Heißt, der AF-Mechanismus im Objektiv wird mit einer Welle („Stange“) vom AF-Motor im D4-Gehäuse angetrieben. Den gibt es bei der Nikon Z6 nicht. Die manuelle Fokussierung ist mit der Z6 dank Focus-Peaking (Kantenanhebung) in Kombination mit Lupe problemlos und exakt möglich.

Übergangslösung?

Sollte sich die C*****-Lage bis Sommer so verbessern, dass Ferien im Ausland möglich sind, soll unbedingt noch ein Nikkor Z 24-200mm f/4.0-6.3 IF her. Bis dahin sollte ein Nikkor Z 24-50mm f/4,0-6,3 Nikon Z bei mir Dienst tun. Das erworbene Exemplar ist mein erstes Objektiv aus einer Montags-/Freitags-Produktion. Eine unscharfe „Gurke“ oder „Zitrone“, die umgehend reklamiert und zurückgeschickt wurde.

Da kam die Idee der „Übergangslösung“. Wohl wissend, dass das nur für den APS-Film und seine Negativfläche von 16,7 x 30,2 mm gerechnet ist. Die 24 mm Brennweite sind also nur mit Einschränkung, heißt Abschattung in den äußersten Bildeckendes 24 x 36 mm Vollformats einzusetzen. Egal, der Spieltrieb, die Experimentierfreunde hat überwogen ;-)

Praxisbericht folgt!

 

Neuer Kommentar

0 Kommentare