Samsung i85

       

Einhellige Meinung unter meinen weiblichen Familienmitgliedern zu dieser Kamera: „Die sieht aber schön aus“. Und ich muss gestehen, dass der in edlem rotem Perleffektlack schimmernde Korpus dieser Kamera auch mich überhaupt erst auf die Idee gebracht hat, mir diese Kamera näher anzuschauen. Nachdem sich der Flohmarkt-Verkäufer dann auch noch auf einen taschengeldfreundlichen Preis von 7 Euro eingelassen hat, durfte die Kamera mit ins Gepäck.

Technisch handelt es sich bei der i85 um eine Kamera mit komplett innenliegender Periskop-Optik in der Art von Minoltas Dimage-X-Familie. Gegenüber den zeitgleich erschienenen Modellen der NV-Familie (NV-20, NV-15 und NV-8) hat Samsung bei diesem Modell auf alle manuellen Einstellmöglichkeiten verzichtet und setzt daher weitgehend auf Automatikfunktionen und Szenenmodi.

Als besonderes Schmankerl hat Samsung der Kamera auch noch einen MP3-Player spendiert, was sich durch eine Kopfhörerbuchse seitlich am Gehäuse äußert. Man kann die Musik aber auch über den eingebauten Lautsprecher wiedergeben, was gar nicht mal so übel klingt.

Ein weiterer Gag ist der eingebaute Welt-Reiseführer. Der kann zu vielen Ländern jeweils einige Destinationen benennen und dort jeweils eine oder mehrere Sehenswürdigkeiten anzeigen. Es gibt dazu einen (viel zu) kurzen Text zu lesen und schlecht aufgelöste und eher nichtssagende Bildchen zu sehen. In dieser Form ist der Reiseführer leider kaum nützlich und enthält auch kuriose Fehler. Falls Ihnen in Karlsruhe einmal verwirre Touristen auf der Suche nach Augsburg begegnen, haben sich diese vielleicht zu sehr auf Ihre i85 verlassen…

Meine Testaufnahmen mit der Kamera sind leider sehr uneinheitlich ausgefallen. In Szenen mit sehr großen Kontrasten neigt die Kamera zur Überbelichtung. Außerdem lag in etlichen, eigentlich unkritischen Situationen der Autofokus satt daneben. Auch in Szenen mit ausreichend Licht ist in Schattenbereichen ein deutliches Rauschen zu sehen. Durchaus talentiert zeigt sich die Kamera bei Makroaufnahmen. Und auch bei etlichen Außenaufnahmen zeigte die Kamera, dass Optik und Sensor eigentlich nicht so schlecht zusammenspielen.

Ich hätte dieser schicken Kamera gerne ein Plätzchen im Regal spendiert, wo jene Kameras stehen, die immer mal wieder bei Ausflügen mitdürfen. Dafür sind mir die Bildresultate aber leider zu oft unbrauchbar schlecht und selbst die gelungenen können sich mit sehr guten Kompaktkameras nicht messen.

Beispielbilder

Schloss, Karlsruhe, 10.03.2017
Schloss, Karlsruhe, 10.03.2017
Baustelle Pyramide, Karlsruhe, 10.03.2017
Kran, Karlsruhe, 10.03.2017
Stelen, Karlsruhe, 10.03.2017

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