Bei Raritäten, wie dem Choro 1:4.5/35 bin ich immer dabei!
Dieses um 70 Jahre alte Weitwinkelobjektiv ist aus nur drei Linsen aufgebaut! Ausführlich vor einem Jahr mit optischem Aufbau und Spezifiktion vorgestellt, war eigentlich klar, dass sich dieser eigentlich primitive Weitwinkel im Vollformat schwer tun würde. Und damit genau das, was ich mir erhofft hatte!
Im ersten Beitrag war ja bereits beschrieben, dass das 35 mm Choro zwar einen Leica M39 Schraubanschluss hat, der aber vom Auflagemaß zur Messsucher-Leica inkompatibel ist. Was für den Einsatz ein wenig Experimentieren erforderte.
Von links nach rechts:
- Leica M/M39-auf-Nikon Z Makro-Helicoid
- M39-auf-M42-Erweiterungsring
- M42-auf-M39-Reduzierring
- M39-auf-M42-Erweiterungsring
- M42-auf-M39-Reduzierring
- 35 mm Choro
Wenn es einen dünnen M39-Zwiwschenring gäbe, würde es damit auch funktionieren.Ich fand aber nichts im Internet, daher oben 2x M39-auf-M42-Erweiterungsring/M42-auf-M39-Reduzierring.
Mit dieser Kombination wird vom Nahbereich bis Unendlich alles abgedeckt!
Qualitäts- und sonstiger Eindruck
Im Vollformat auf der 24 Megpixel Nikon Z6 musste das dreilinsige Choro 1:4.5/35 mächtig Federn lassen. Um im Halbformat auf der 16 Megapixel Fuji X-E1 aber überraschend gut zu liefern! Nach solchen Objektiven mit Charakter wie dem Choro werde ich immer die Augen offenhalten!
Ralf Jannke, Juli 2026
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| Autor: | Ralf Jannke |
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| Erstellt: | 7.07.2026 |











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