Sony NEX-6 mit SUN WIDE YS-28 F:2.8 28mm

Das "Produktfoto" wurde diesmal mit einer besonderen Kamera aufgenommen. Mit einer 5 Euro Pentax Optio S aus dem Vorstellungsjahr 2003 vom Flohmarkt, die 3 Megapixel auflöst. Da musste mit LR, Photoshop und Topaz Photo AI ganz schön "aufgehübscht" werden. Die Pentax hat HIER natürlich ihren eigenen Erfahrungsbericht bekommen!

Zwei Jahre nicht mehr im Einsatz, sollte das 28 mm SUN jetzt mal wieder an die frische Luft ;-)

Die bisherigen Erfahrungsberichte:

Spezifikation, soweit bekannt bzw. selbst gemessen

  • Vorstellung erste Hälfte der 1970er Jahre
  • Abmessungen/Gewicht Ø 67,5 mm, Länge 52,5 mm, Filter Ø 62 mm, 273 g
  • Optischer Aufbau 7 Linsen in 6 Gruppen
  • Die Blende beseht aus 6 Lamellen, kleinste Blende f/22
  • Nahdistanz 0,3 m

Cropfaktor des 15x23 mm APS-C/Halbformatsensors nicht vergessen!

Alle folgenden Aufnahmen mit 28 mm x Crop 1,5 = KB-äquivalenten 42 mm!

Beispielfotos, volle Formatbreite 4.912 Pixel, bzw. 1:1 Crop 16:7 Format

16 Megapixel

1.800 Pixel

Zum Abschluss mit dem SUN WIDE YS-28 F:2.8 28mm aufgenommene Illustrationsfotos für kommende Beiträge, 1:1 Crops aus 16 Megapixel

Die Objektive/Kameras müssen für die Beiträge noch freigestellt werden – mit letzten Kontrast/Farbkorrekturen. Das 28 mm SUN hat auch hier geliefert" Keine Extra-Schärfung mit Lightroom!

Qualitäts- und sonstiger Eindruck

Das ist nicht nur subjektiv, aber das SUN WIDE YS-28 F:2.8 28mm liefert im Vergleich zum Tokyo Koki W. TOKINA 1:3 f=28mm die bessere Abbildungsqualität. Mit Vergleich ist das Öffnen, Sichten und Betrachten in 1:1/100 Prozent Größe in Adobe Lightroom gemeint.

ABER: Das Tokyo Koki W. TOKINA 1:3 f=28mm musste durch eine "Brille" schauen. Mit Brille ist die Korrekturlinse gemeint, die bei Adaption eines Objektivs mit Minolta SR/MC/MD-Anschluss aufs Minolta/Sony A-Bajonett notwendig ist, weil sonst das jeweilige Objektiv in dieser Konstellation nicht auf Unendlich fokussiert werden kann!

Und das trifft dann auf JEDES Objektiv zu, das auf eine (D)SLR adaptiert werden soll, dessen Adapter eine Linse enthalten muss:

  • Je größer der Unterschied in den Auflagemaßen, desto stärker muss die Korrekturlinse eingreifen, desto schlechter die Abbildungsqualität
  • Je kürzer die Brennweite, desto schlechter die Abbildungsqualität

ABER 2

Bei mir überwog/überwiegt bei Weitem die Experimentierfreude Altglas auf die mittlerweile doch vernachlässigten digitalen Spiegelreflexkameras zu adptieren. Keine Objektiv-/Kamera-Kombination fand ich so schlecht, dass man nicht mit Lightroom & Co. ein ansehbares Ergebnis generieren konnte! Wenn das Objektiv an sich gut war/ist.

Diese Adaptierungen sind natürlich nichts für Pixelpeeper, die mit der Nase auf dem Monitor oder dem gedruckten Foto nach Abbildungsfehlern suchen, statt das Foto auf sich einwirken zu  lassen.

Es ist für Interessenten, die weiter an der DSLR festhalten, um per Adapter ein spannendes Objektiv zu probieren. Und immerhin: Die Canon EOS DSLR akzeptiert viele — nicht alle — M42 Objektive, die OHNE Korrekturlinse auf den Gehäusen funktionieren. Das trifft auch auf die Adaption von Nikon F-, Pentax K- und Exakta-Objektiven zu, deren Adapter auf Canon EOS keine Korrekturlinse benötigen! Viel Spiel-/Experimentier-Potential

Ralf Jannke, Juni 2026

 

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