Canon EOS R100 – noch einmal Basketball
Man muss schon genau hinsehen: Spiegel gegen Spiegellos!
Nach dem erfolgreichen Einstieg in die Basketballfotografie mit Canons "kleinster" Einsteiger DSLM jetzt eine zweite Runde Sportfotografie mit der R100 und noch geeigneteren Objektiven! Bevor es dann Routine wird ;-)
Wenn ich zurückdenke, dass es 1998 mit der Kodak/Canon EOS1n DCS3c möglich war mit dem mittleren — EINEM — Kreuzsensor aus 5 nebeneinander auf einer Linie liegenden AF-Sensoren genügend sauber fokussierte Fotos vom Basketball zu bekommen, konnte mit der kleinsten EOS R100 gar nichts schiefgehen.
Über die Jahre wurden es in den Systemkameras dann immer mehr, immer empfindlichere Sensoren. Um beispielsweise dem mittleren Sensor die umliegenden 8 dazu zu schalten. Fand der mittlere Sensor keinen Kontrast zum Fokussieren, erwischte aber einer der benachbarten Sensoren vielleicht einen Schatten, eine Falte, einen Rand der Spielernummer oder des Vereinsemblems des Spielertrikots, saß der Fokus. Und so wurde der Autofokus immer weiter in Richtung Perfektion gesteigert. Aus dieser Denkweise musste es auch mit dem Autofokus der Canon R100 klappen, und das tat es.
Abgesehen davon: oft sitzt der "fehlerhafte" Autofokus gar nicht in, sondern hinter der Kamera ;-) Ein Bruchteil einer Sekunde nicht konzentriert — weg ist das Foto. Statt des gewünschten Spielers ist Zuschauer X in der 12. Reihe der Tribüne knackscharf.
- CANON EF-S LENS 24mm 1:2.8 STM
- CANON EF LENS 50mm 1:1.8 STM
Der Autofokus der EOS 550D besteht aus 9 Kreuzsensoren
Warum das Ganze jetzt nicht mit der spiegellosen EOS R100 wiederholen?
Und mit der federleichten Canon EOS R100 (356 g) und den beiden STM-Objektiven wurde die Fototasche auf einmal so leicht, dass wie bei einem Boot zur Stabilisierung extra Ballast an Bord genommen werden musste ;-)
Als "Ballast" ging die 1,3 kg schwere CANON ZOOM LENS EF 80-200 1:2.8 mit zum nächsten Basketballspiel!
Die bisherigen Erfahrungsberichte:
Qualitäts- und sonstiger Eindruck
Dafür, dass die EOS R100 das kleinste Einsteigermodell der akuellen Canon Spiegellos-Serie ist, hat sie wirklich prima geliefert! Denn ich habe ja den Erfahrungsvergleich zur Vollformat Nikon Z6/7 aus der Basketballhalle. Nikon hat keine der R100 vergleichbare DSLM im Programm.
Dennoch geht beim nächsten Basketballspiel auch wieder verstärkt Nikon mit! Der Hauptgrund ist die Anbindung an Smartphone oder Tablet. Das ist bei der EOS R100 eine nervtötende Krankheit. Es geht — aber nicht intuitiv und gefühlt immer erst im vierten Anlauf. Ich muss das wohl einfach noch üben! Nikon ist da um Klassen besser! Aber man muss eben auch die Kameraklasse unterscheiden: Profiklasse gegen Einsteigerklasse. Dennoch werde ich nichts mehr in Nikon investieren, zumal da genug Objektive und Zubehör im Bestand ist! Heißt: Irgendwann 2027 kommt noch eine bessere Canon EOS R in den Pool. Denn fürs 2,8/80-200 mm EF L ist die R100 doch arg klein! Welche R, dass wird das genaue Studium der Daten, Möglichkeiten und des Preis' zeigen.
Ein lästiges Haar in der Canon-Suppe habe ich doch noch gefunden. Dass die Hersteller es nicht lassen können mit der albernen Codierung ihrer Akkus. Was soll das? Es gibt keine CaNiOlySony-Akkus! Die werden ALLE fremdgefertigt. Und bei den ungelabelten Akkus zum nicht selten halben Preis der Originale muss man dann ja verhindern, dass sie im eigenen Ladegerät aufgeladen werden können. Ich bekomme sie trotzdem geladen! Das ist sowas von affig, verbraucherunfreundlich. Übrigens: Von meinen Nikon Z6/7 Akkus lebt kein einziger "Original" Nikon Akku mehr. Alles Nachbauten. Die laufen und laufen und lau …
Ralf Jannke, Oktober 2026
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| Autor: | Ralf Jannke |
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| Erstellt: | 10.10.2026 |












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