Pocket FUJICA 350 FLASH

Die POCKET FUJICA 350 FLASH  hat den Nachteil einer sehr primitiven Belichtung. Im Internet fand sich die oben abgebildete, aus dem Japanischen übersetzte Beschreibung. Danach hat die FUJICA 350 FLASH also nur zwei Verschlusszeiten: 1/100 und 1/400 s. Das würde bei Tageslicht und einem ISO 200 Pocketfilm so eben hinhauen. Nach der Regel ISO-Empfindlichkeit gleich Verschlusszeit bei Blende f/16. Also 1/200 s bei f/16. Da würde die 1/100 bzw. 1/400 s ja passen.

Tatsächlich nutzten in der Pocketfilm-Ära primitive Pocket-Kameras zur Belichtung den großen Belichtungsspielraum der Negativfilme als "Belichtungsautomatik". Kein Wunder, dass bei Primitiv-Knipsen keine wirklich ansprechenden Resultate rauskamen …

Egal, der vorhandene LOMOCHROME CLASSICOLOR 200 wurde in der Fujica belichtet und beim Stammfotohändler abgegeben. Nur zur Entwicklung OHNE Digitalisierung. Offensichtlich gibt es keinen Automatik-Scan fürs alte Pocketformat. Der Film würde beim Händler für teures Geld von Hand digitalisiert. Das übernehme ich dann doch selbst kostengünstig!

Beispielfotos, aufgenommen mit der Pocket FUJICA 50 FLASH. Film LOMOCHROME CLASSIC 25 200, Plustek 7200 Filmscan

Beispielfotos SW lomography ORCA BLACK & WHITE 110 POCKET FILM 100, Einfach Scan durch Abfotografieren mit dem reflecta x66-Scan

Qualitäts- und sonstiger Eindruck

Nach den Beiträgen:

ist meine Neugier an diesem wiederbelebten Pocket-Filmformat gestillt! Ich habe gerne damit gespielt, experimentiert, aber jetzt reicht es! Wollte ich da wirklich Qualität wünschen, müsste es die MINOLTA AUTOPAK 470 mit ihrer funktionierenden Belichtungsautomatik sein. Geladen mit Pocket-Farbnegativ! Am silberhaltigen/-dichten SW Film tut sich jede Digitalisierung schwerer. Und das Digitalisieren mit einem echten Filmscanner, der die Vorlagen zeilenweise abtastet, artet durch die Fummelei – keine Halter und Masken – zur nervenden Zumutung.

Ralf Jannke Mai/Juli/August 2026

 

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