Pocket FUJICA 350 ZOOM
Nach der MINOLTA AUTOPAK 470 meine zweite Kamera für Pocketfilm! Das Objektiv der Pocket Fujica ist ein aufwändiges Zoom, bestehend aus 7 Linsen in 6 Gruppen, 5,6/25-42 mm KB-äquaivalent 50-84 mm Brennweite
Die Verschlusszeit ist fest: 1/125 s, Belichtungssteuerung über Wetter-Symbole (Schnee) Sonne "stark", Sonne "schwach, bewölkt. Mit dieser "Belichtungssteuerung" möchte ich keinen Farbnegativfilm belichten. Es wurde SW-Pocketfilm belichtet!
Entwickelt mit AMALOCO AM 74, gescannt mit dem modifizierten Pocketfilmeinsatz für den REFLECTA x66-Scan Mittelformatscanner, der bei Bedarf die Negative mit 22 Megapixel einfach abfotografiert. Bei Pocketfilm bleiben von den 22 MP rund 6 MP übrig, die man aber tunlichst noch auf 2 MP reduziert … Ein mühsames zeilenweises Abtasten der Pocketnegative mit dem Minolta Dimage Scan Dual II AF-2820U habe ich mir geschenkt!
Qualitäts- und sonstiger Eindruck
Die mögliche Abbildungsqualität des aufwändigen 5,6/25-42 mm Zooms, das aus 7 Linsen in 6 Gruppen besteht, wird durch die fehlende Belichtungsautomatik zunichte gemacht!
Nach der FUJICA 350 ZOOM kommt zum Abschluss meiner Pocket-Experimente noch die Pocket FUJICA 350 FLASH. Auch bei der besteht wenig Hoffnung auf sauber belichtete Negative. Verfügt die 350 FLASH doch nur über zwei Verschlusszeiten von 1/100 und 1/400 s. Das würde bei Tageslicht und einem ISO 200 Pocketfilm so eben hinhauen.
Tatsächlich nutzten in der Pocketfilm-Ära primitive Pocket-Kameras zur Belichtung den großen Belichtungsspielraum der Negativfilme als "Belichtungsautomatik". Kein Wunder, dass bei Primitiv-Knipsen keine wirklich ansprechenden Resultate rauskamen …
Auf keinen Fall werde ich in eine Pentax Auto 110 Super investieren, obwohl ich dafür fast alle Objektive habe. Die sind adaptiert auf spiegellose Systemkameras dort viel besser aufgehoben!
Ralf Jannke, August 2026
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| Autor: | Ralf Jannke |
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| Erstellt: | 10.08.2026 |









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