Medical-NIKKOR Auto 1:5.6 f=200mm Nippon Kogaku Japan Nummer zwei. Start mit Hindernissen

Aus dem ersten opulenten Erfahrungsbericht von 2023 ein paar wichtige Passagen:

Dieses Spezialobjektiv hat keine Entfernungseinstellung, keinen drehbaren Ring, der für die Fokussierung zuständig ist. Die Entfernung/Fokussierung wird ausschließlich durch Bewegen von Kamera und Objektiv auf das Motiv zu oder von ihm weg verändert! Das kann komplett aus der Hand geschehen oder natürlich auch von einem präzisen Einstellschlitten.

Um nicht auf einen Entfernungsbereich festgelegt zu sein, gibt es einen Satz von 6 Linsen, die vor die Frontlinse des Medical Nikkors geschraubt werden können

Ohne diese Speziallinsen ist der Einsatzbereich sehr eingeschränkt. Eben nur auf die erste Zeile der Tabelle gleich feste 3,35 m. Die restlichen gelisteten Entfernungen werden durch die entsprechenden Spziallinsen ermöglicht, wobei auch Linsen kombiniert werden können.

Ich kann auf die drei unten abgebildeten Linsen zurückgreifen, die immerhin fünf von 11 Entfernungseinstellungen ermöglichen. Kürzeste Entfernung 33 Zentimeter!

Komplette Sets, bestehend aus 200 mm Medical-NIKKOR, Kabeln, Batterie- und Netzteil sowie allen 6 Vorsatzlinsen wurden 2023 zwischen 250 und 800 (!) Euro angeboten. „Nackt“ ohne Vorsatzlinsen, Kabel, Energieversorgung und Koffer sind Exemplare aktuell für knapp unter 80 (aus Japan) über 115 bis 190 Euro bis rauf zu 500 (!) Euro zu haben. Einzelne Vorsatzlinsen werden für unverschämte 34 bis 49 Euro angeboten. Zum "Nur-paarmal-Rumspielen" und "Dann-nur-noch-Rumliegen" alles viel zu viel Geld. Als mein erstes 200 mm Medical 2023 für 75 Euro angeboten wurde, habe ich aus Neugier dann doch zugegriffen. Natürlich kam das Medical ohne Batterie-/Netzteil und den Koffer. Immerhin aber mit Kabel und drei Vorsatzlinsen. Was ich bekam, reichte zum ausgiebigen Experimentieren vollkommen. Mit dem 200 mm Medical Nikkor standen mir dann auch die Blenden 32 und 45 in einem Objektiv zur Verfügung! Eigentlich wertlos, denn damit liege ich weit im Bereich, wo starkes Abblenden die Gesamtabbildungsschärfe durch Beugung massiv reduziert. Der Schärfeverlust beginnt je nach eingesetzter Digitalkamera bei f/8 bis f/11.

Durchaus spannend, die analoge Dateneinbelichtungsmöglichkeit der 1960er/70er Jahre: Abbildungsmaßstab oder Zahlen

Zur besseren Sichtbarkeit wurde die Einblendung hier vergrößert. Im Original ist sie deutlich kleiner, aber erkennbar. Ebenfalls im ersten Beitrag beschrieben und gezeigt.

Im Herbst 2023 gab es dann noch einen weiteren Praxisbericht zu diesem 200er: „Nikon Z7 und das Nippon Kogaku Japan Medical-NIKKOR Auto 1:5.6 f=200mm

Warum jetzt ein zweites Exemplar?

Im Dezember kam eine Anfrage aus Kopenhagen/Dänemark. Der Frager hatte die Beiträge zum 200 mm Medical Nikkor im Digicammuseum studiert und offerierte ein Medical Nikkor, für das ihm die Zeit und mit den Vorsatzlinsen das fast wichtigste Zubehör dieses Spezialobjektivs fehlte. Dafür war die Transporttasche und die Energieversorgung dabei. Ob sich die mit frischen Batterien betreiben lässt, werde ich in den Weihnachtsferien sehen. Wäre toll. Im schlechtesten Fall bleibt es halt der "normale" Sammler-Irrsin ;-) Aber 40 Euro plus Porto Dänemark/Schweden war es mir wert.

Fehlende Vorsatzlinsen

Meine vorhandenen Medical Nikkor Vorsatzlinsen werde ich nicht mit auf die Reise nehmen. Wenn das zweite Medical-NIKKOR Auto 1:5.6 f=200mm prinzipiell funktionieren sollte, gibt es ein paar Testaufnahmen aus 3,35 m Entfernung und die Idee, ob meine fürs historische Nikon NIKKOR Telephoto-Zoom 1:4 f=85mm ~ 1:4.5 f=250mm ausgelagerten Nahlinsen mit 82 mm Gewinde und den Stärken +1, +2, +4 und +10 Dioptrien etwas auf dem 200 mm Medical bewirken. Natürlich könnten die Linsen nur provisorisch vors Objektiv hehalten werden! Ich habe dann aber doch auf den Versuch verzichtet.

Das Nippon Kogaku Japan Medical-NIKKOR Auto 1:5.6 f=200mm mit allen Einstellmöglichkeiten und Anschlüssen

Da mein erstes Medical Nikkor ohne die Energieversorgung kam, hatte ich mir übers Blitzen keine Gedanken gemacht

Sollte der Ringblitz des zweiten oder natürlich auch ersten Exemplars, genauer die Energieversorgung nach Einlegen frischer Batterien funktionieren, werde ich mich damit intensiver beschäftigen. Wobei die Befürchtung besteht, dass der zum Zünden des Ringblitzgeräts benötigte Kondensator durch Jahrzehnte-lange Nichtbenutzung hinüber ist. Dazu gesellt sich noch eine fehlende, hochspezialisierte 240 Volt (!!!) Batterie, von der ich noch nie gehört habe. Mehr dazu weiter hinten.

Blitzprinzip, -messung

Ohne TTL-Blitzmessung oder externe Messzelle muss es bei diesem Spezialobjektiv für die richtige Blitzbelichtung etwas in Richtung Leitzahl geteilt durch Entfernung gleich Blende sein. Simples Beispiel: Ein Blitz hat eine Leitzahl von 32. Das Motiv ist 4 m entfernt, also Leitzahl 32 geteilt durch 4 m gleich 8, Blende 8. Oder das Motiv ist 8 m entfernt: Leitzahl 32 durch 8 m gleich Blende 4. Ich verweise dazu auch auf den Beitrag: "Nikon Z6 mit Nippon Kogaku Japan GN Auto NIKKOR 1:2.8 f=45mm. Beim Medical Nikkor sind es durch die Vorsatzlinsen fest vorgegebene Entfernungen/Abbildungsmaßstäbe und eben die Leitzahl des Ringblitz', mit der kalkuliert wird. 

Um dicht an ein Motiv zu kommen, könnte man zwischen Kamera und 200 mm Medical Nikkor natürlich auch Zwischenringe unterschiedlicher Stärke oder gleich ein Balgengerät montieren. Was aber dann die besondere Blitzsteuerung außer Kraft setzen würde.

Die Vorgehensweise bei funktionierendem Gerät ist in der Bedienungsanleitung beschrieben:

  • Verbinden Sie den Stecker des Objektivs mit der Buchse des Netz- oder Gleichstromgeräts mithilfe des dicken grauen Kabels. Das schwarze Synchronkabel verbindet die kleine Buchse unterhalb des Steckers am Objektiv mit der Synchronbuchse der Kamera.
  • Der Abbildungsmaßstab variiert je nach Motivgröße und verwendeter Vorsatzlinse – siehe obige Tabelle. Bei Verwendung von zwei Linsen setzen Sie diese in der Reihenfolge der Abbildungen auf dem Objektivtubus ein.
  • Stellen Sie die Filmempfindlichkeit (ASA) auf den Index (1) ein. Verwenden Sie für Farbfilm den roten, für Schwarzweißfilm den weißen Index. Arretieren Sie den Filmempfindlichkeitsring. 
  • Anschließend wird der Index (3) auf das auf der Skala (2) verwendete Abbildungsverhältnis eingestellt und die Deckelschraube festgezogen. Die Blende ist nun voreingestellt. Selbstverständlich kann je nach Helligkeit des zu fotografierenden Motivs eine Anpassung erforderlich sein, um das beste Ergebnis zu erzielen. (Das ist natürlich leicht hingesagt, da Fehlbelichtungen erst nach der Filmentwicklung feststellbar waren …)

Einbelichten einer numerischen Zahl oder des Abbildungsmaßstabs

  • Die numerische Zahl, die durch Drehen des Rings nacheinander im Fenster (4) erscheint, kann in der unteren rechten Ecke des Films bis zu einer Größe von ca. 1,5 mm gedruckt werden. Dabei wird das Blitzlicht der Ring-Xenon-Entladungslampe verwendet. Weiße Ziffern von 1 bis 39 können beispielsweise für den Druck von Filmnummer, Datum oder Diagnosekartennummer verwendet werden; gelbe Ziffern von 1/15x bis 3x für das Abbildungsverhältnis. Je nach Filmempfindlichkeit wird die Helligkeit der Abbildung durch Drehen des Rings (5) auf A, B oder C eingestellt. D wird verwendet, wenn kein Ausdruck erforderlich ist.

Fokussieren und Auslösen

  • Vergewissern Sie sich zunächst, dass die Signalleuchte (7) leuchtet. Halten Sie die Kamera mit der rechten Hand und betätigen Sie den Rändelring mit der linken Hand. Durch Drücken des Mikroschalters (6) werden vier kleine Lampen zum Fokussieren eingeschaltet. (Diese Beleuchtung ist besonders bei hoher Vergrößerung hilfreich.) Bewegen Sie zum Auslösen die Kamera zunächst vor und zurück, bis das Bild auf dem Bildschirm scharf ist. Drücken Sie dann den Auslöser. Die Blende ist automatisch auf den voreingestellten Wert eingestellt, und durch gleichzeitiges Auslösen des Ringblitz’ erfolgt die Belichtung. Warten Sie für die nächste Aufnahme, bis die Kontrolllampe aufleuchtet.
  • Um die Schärfentiefe für die gewählte Blende zu überprüfen, drücken Sie die entsprechende Taste an der Kamera. Die Verwendung einer Mattscheibe ohne Schnittbildindikator wird empfohlen. Nein, die ist fast zwingend, denn bei der Lichtstärke des 200 mm Medical Nikkors ist der Schnittbildindikator praktisch schwarz und unbaruachbar! 

Nach längerer Nichtbenutzung verlängert sich die Ladezeit für die ersten zwei bis drei Aufnahmen aufgrund der Eigenschaften des Blitzkondensators.

Quellen:

Immer wieder Photography in Malaysia - Fotografie in Malaysia

Das Intro ist allerdings schon 20 Jhre alt: >> Diese Website wurde am 18. Juli 1997 hochgeladen. Nach einem langsamen Start verzeichnete sie 1998 über 11 Millionen Zugriffe, 1999 über 23 Millionen und Ende der Jahrtausendwende 56 Millionen. Ende 2004 überschritt sie die Marke von 543 Millionen Zugriffen. (Der aktuelle Web-Traffic liegt bei ca. 11–13 Millionen Zugriffen pro Monat.) Am 1. Januar 2005 enthielt der Ordner ca. 33.000 Dateien (JPEG, GIFs, QuickLime-Filme, QTVR, PDF und HTML). MIR belegte 2005 Platz 32 der beliebtesten Websites in Malaysia und gehörte laut Alexa.com zu den 50.000 beliebtesten Websites weltweit (aktuelle Platzierung: 38.571 am 23. Mai 2005).<<

Zum 200 mm Medical Nikkor schreibt MIR:

>> Dieses alte Medical-Nikkor verfügt über eine selbstkompensierende Konstruktion, die lästige Berechnungen zur Einstellung der Blende in Abhängigkeit von Filmempfindlichkeit und Abbildungsmaßstab überflüssig macht. Dieses alte Medical-Nikkor verfügt über eine selbstkompensierende Konstruktion, wodurch alle lästigen Berechnungen zur Einstellung der Blende in Bezug auf Filmempfindlichkeit und Abbildungsverhältnis entfallen.

Der Fotograf muss lediglich die ASA-Empfindlichkeit des verwendeten Films einstellen, die Zusatzlinse(n) entsprechend dem gewünschten Abbildungsmaßstab anbringen, durch Annähern oder Entfernen der Kamera auf das Motiv fokussieren und auslösen. Es war außerdem eines der ersten Nikon-Objektive mit Autothyristor, das eine automatische Blitzbelichtung ermöglichte. Hauptziel war die Vereinfachung der Objektivbedienung, um auch Nutzern mit geringen fotografischen Kenntnissen qualitativ hochwertige und optimal belichtete Bilder zu ermöglichen. Dies wurde durch die automatische Blendensteuerung erreicht, die die Blende im Moment der Belichtung auf die korrekte Größe reduzierte. <<

MIR bietet auch eine PDF zur Spezifikation des 200 mm Spezialisten

Und spätestens nach einem Studium von Nikon System online  war dann auch klar, wie diese Nikon Spezialität einzusetzen ist

Zum Objektiv gibt es mehrere Youtube Videos:

Dem Nachfolger Medical-NIKKOR 120mm (M=1/11) 1:4 widmete die Seite "NIKKOR - The Thousand and One Nights" mit der Ausgabe 69 einen umfassenden Bericht zum 120er, der auch Rückschlüsse auf das 200 mm zulässt.

Blitzen? Erstmal und vermutlich gar nicht :-(

Was hier so komplett aussieht, täuscht leider. Das Kabel passt nur auf das Medical, nicht aber auf das Batteriepack.

Messungen an den freien Kontakten des Batterieteils ergaben, dass nur zwei Pole Strom führen, und zwar 3 Volt. Was dann zwei der vier 1,5 Volt Monozellen im Batterieteil entspricht. Nur warum dann vier Monozellen? Die restlichen Anschlüsse sind "tot", da fließt, kommt nichts.

Aber!

Neben den gewöhnlichen Monoblocks ist ja noch eine "Mörder-Batterie" mit 240 Volt. Von der ich noch nie gehört habe. Nach meinem Verständnis kann die nur zum Betrieb des Ringblitz' im Medical Nikkor gewesen sein. Blitz = Hochspannung!

Damit war die Vorgehensweise einfach. Probieren! Um die Kontakte zu verbinden muss ich mir noch eine Lösung überlegen. Welche Adern des Kabels transportieren die vorhandenen 3 Volt ins Objektiv? Das lässt sich sicher rausfinden. Lässt sich dann das Einstelllicht einschalten?

Soweit möglich auf Funktion getestet: Auf der Nikon D300, ISO 200, vom Stativ. Entfernung 3,35 m

Ohne Vorsatzlinse nur bei einer festen Entfernung von 3,35 m Entfernung einsetzbar. Von links nach rechts, erste, zweite Reihe: Blende f/8 - f/11 - f/16 - f/22. 1:1 Crops aus den 12 MP der Nikon D300.

Dieses Medical-Nikkor-Konzept — maßstabsfixiert und integrierter Blitz — hat sich längst überlebt

Es gab 1981 noch einen Nachfolger, eine kürzere Variante, das Medical-NIKKOR 120mm (M=1/II) 1:4. Mit diesen beiden Spezialisten hatte Nikon aber keine Alleinstellung. Yashica (Kyocera) hatte mit der "Dental Eye" (etwa Auge des Zahnarztes) ein absolut vergleichbares Konzept. Bestehend aus einer speziellen Ysahica Spiegelrelexkamera und einem 4/100 mm Makro-Objektiv mit Ringblitz.

Perfekt zu studieren im Manual zur Yashica Dental Eye iII von der großartigen Butkus Manual-Seite!

Finale

Die Frickellösung ;-)

Um wenigstens die Ringleuchte des 200 mm Medical Nikkors in Betrieb nehmen zu können, wurden im ersten Schritt die freiliegenden Kontakte des Batterieteils durchgemessen. Zwei Pole führen Strom: 3 Volt. Was dann zwei der vier 1,5 Volt Monozellen im Batterieteil entspricht.

Die Improvisation zum Betrieb der Ringleuchte war dann einfach

Da ich das graue Verbindungskabel doppelt habe, wurde der nicht passende Stecker kurzerhand abgeschnitten, um an die inneren vier Kabel zu kommen. Zur Sicherheit hatte ich am abgetrennten Stecker noch genug Kabel gelassen, um im schlechtesten Fall flicken zu können. Die vier Kabel bekamen dann "Schuhe", die auf die Kontakte des Energieeinheit passen. Anschließend wurde probiert, welches die zwei richtigen Kabel sind, um die 3 Volt ins Objektiv zu bekommen. Was schnell herausgefunden und die Ringleuchte zum Leuchten gebracht war.

Und dabei werde ich es aller Wahrscheinlichkeit bewenden lassen

Wie oben bereits gezeigt und erwähnt, wurde zum Blitzen dieser Kombination eine 240 Volt Spezialbatterie benötigt.

Mir.com schreibt dazu: "Medical-Nikkor DC Unit (original) Diese Einheit bezieht ihre Energie aus vier "D"-type 1.5V (Monozellen) und einer 240V battery (Energizer 4912)." Diese "Energizer 4912"-Hochvoltbatterie ist seit vielen Jahren nicht mehr verfügbar. Ich werde mich aber hüten bei der schon gefährlichen Spannung durch Reihenschaltung von entsprechenden Akkus — es gibt 30 Volt Akkus — auf die 240 Volt zu kommen. Zumal ich nicht weiß, wie die Kabel belegt sind.

Qualitäts- und sonstiger Eindruck

Keine Frage: Sollte mir je ein weiteres Medical-NIKKOR Auto 1:5.6 f=200mm Nippon Kogaku Japan über den Weg laufen, wäre ich dabei. Aber nur, wenn es mit Netzteil, Kabel und Linsen kommt. Und der Preis stimmt! Also illusorisch ;-)

Medical-Objektive sind zumindest beim Zahnarzt heute völlig überflüssig. Selbst beim Routinebesuch gesehen, wie der Zahnarzt bei Bedarf die Mundhöhle/Zähne mit einer Minikamera samt starker LED Beleuchtung untersuchen kann. Das Ergebnis auf dem großen Monitor zeigt und bei Bedarf auch drucken könnte … Was man eigentlich gar nicht sehen will ;-) Aber wenn der Zahnarzt von seiner Arbeit so begeistert war ;-) In der Industrie dürften zur Steuerung und Überwachung heute ähnliche Minikameras zum Einsatz kommen. Das war in den 1960ern/70ern Zukunftsmusik.

Wer sich dennoch für ein Medical-NIKKOR Auto 1:5.6 f=200mm Nippon Kogaku Japan interessiert

Zum Experimentieren und Spielen reicht das "nackte" Objektiv. Natürlich ein Exemplar ohne Pilzbefall! Voraussetzung bei den allzuoft fehlenden Vorsatzlinsen müssen je nach Adaption mindestens Zwischenringe mit Nikon F- oder Z-Bajonett, idealerweile ein Balgengerät mit Nikon F-Anschluss vorhanden sein. Dieser zündende Vorschlag kam spontan vom Mitautor und Sammlerkollegen Christian Zahn, der nach meiner Rückkehr das zweite Medical Nikkor bekommt! Alterntiv gehen auch preiswerte Vorsatzlinsen aus einer anderen Quelle — "Wühlkiste" ;-)

Ich werde auf die Jagd nach einem bezahlbaren Nikon F kompatiblen Balgen gehen, um mit dem wirklich sehr speziellen Medical Nikkor 2026 noch ein bisschen mehr zu spielen …

Ralf Jannke, Jahreswechsel 2025/2026

 

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