Digitalkamera in Kinderhand

Avatar of Ralf JannkeRalf Jannke - 12. Juli 2019 - Wissen, Ausprobieren

Der umgekehrte oder doppelte Miniatur-Effekt

Mal nicht das Smartphone, der Junior bestand auf einer "richtigen" Kamera – Nikon 1 J1

Der Miniatur-Effekt lässt sich auf verschiedene Weise simulieren/erzeugen. Mit Hilfe von Software bereits in der Kamera (spez. Motivautomatik), nachträglich bei der Bildbearbeitung oder mit dem gezielten Einsatz eines in der optischen Achse verschieb- oder kippbaren Tilt-Shift-Objektivs. So entstehen Fotos der realen Welt, die durch Täuschung der Sinne zu einer Modelleisenbahn-Landschaft werden.

Gewöhnlich fotografiert man echte Motive, heißt richtige Menschen, Autos, die dann wie eine Spielzeuglandschaft aussehen... In diesem Fall wurden die Modelle noch weiter miniaturisiert, dass es schon fast wieder echt wirkt. Wobei der/die Hype dieser Fotografie auch schon vorbei ist. Die entsprechende Werbung eines Telekommunikatonsunternehmens ist doch schon ein paar Jahre alt.

Ich weiß nicht wie das der kleine Fotograf gesehen, gemacht hat, aber es passt. Ohne Wissen um die Technik, Physik, ohne Nachdenken, einfach Figürchen und Bus hingestellt, Kamera ausgerichtet und draufgedrückt. Vielleicht war das schon das ganze "Geheimnis". Ich bin als alter Sack zu blöd dazu ;-) Die Einser-Nikon kann man also bedenkenlos auch einem 10-jährigen in die Hand drücken. Fotos Nils.

PS.: Ich habe mal schnell nachgeschaut: Nikon 1 J1 wie V1 haben "nur" eine Motivautomatik "SCENE (mit Herz). Also wohl eine Vollautomatik, die versucht zu erkennen, welcher Art das Motiv ist. Es gibt keine direkt anwählbare Miniatureffekt-Automatik…

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