Für 1 Euro vom Flohmarkt und jetzt beim Aufräumen wiedergefunden

27. April 2017, Ralf Jannke in Wissen, Sammeln, Ausprobieren

Bitte beachten Sie die professionell reparierte Akku-/Speicherkartenfachabdeckung ;-)

Eine derartig ramponierte Kamera stellt immer ein Risiko dar. Aber bei einem Euro? OK, es ist nur noch eine 28 mm Weitwinkel-Digitalkamera, denn das Zoom beginnt beim Ausfahren immer weiter abzuschatten, und das Bild unscharf zu werden... Aber: Eine Herausforderung, damit gelegentlich noch ein paar Bildchen aufzunehmen. 

Was bietet die (heile) 2007 vorgestellte Ricoh Caplio R6?

Ganz kurz: 3.072 x 2.304 Pixel = 7 Megapixel Auflösung, 640 x 480 Pixel VGA-Video, ISO-Automatik mit den Grenzen 400, 800 und 1600. Speichern unkomprimiert als TIFF oder komprimiert als JPEG auf SD-Karte und ein CCD-Sensor-stabilisiertes 3,3-5,2/28-200 mm (@KB) 7,1-fach Zoom. 2,7" TFT LCD Monitor mit 230.000 Bildpunkten.

Alles weitere in der deutschen Bedienungsanleitung


Für 1 Euro vom Flohmarkt und jetzt beim Aufräumen wiedergefunden

Als die Pixel laufen lernten: Chinon ES 3000

23. April 2017, Ralf Jannke in Wissen, Sammeln, Ausprobieren

Eigentlich ist der Erfahrungsbericht zur Chinon ES-3000 schon fertig, aber...

Die in der ES-3000 steckende PCMCIA-Speicherkarte ist so exotisch, dass sie weder von meinem externen Kartenleser noch dem entsprechenden Slot in einem alten Notebook akzeptiert wird. Die Karte passt, aber es passiert – NICHTS. Da muss noch gesucht werden. Wobei ich eine passende Chinon ES-3000 Windows 95 Software schon runtergeladen habe... Also bitte noch etwas Geduld. Am 30. April kommt der Bericht!

PS.: Aufgenommen wurde die historische Digitalkamera mit der iOS-App BitCAM


Als die Pixel laufen lernten: Chinon ES 3000

Smartphone-Kameras

22. April 2017, Boris Jakubaschk in Wissen

Diese Woche gelesen: Pro Tag werden weit mehr als zwei Milliarden digitale Bilder aufgenommen und über Social-Media-Plattformen geteilt. Auch wenn davon vermutlich 95% Selfies von entenschnabelsimulierenden Teenagern sind - digital zu fotografieren ist so populär wie nie.

Nur leider haben die klassischen Digitalkameras nichts davon. Im letzten Jahr wurde mit etwa 25 Millionen verkauften Exemplaren ein neuer Tiefstand erreicht. Vor acht Jahren waren es noch gut viermal so viele. Demgegenüber ist die Zahl der verkauften Smartphones geradezu atemberaubend - beinahe 1,5 Milliarden waren es vergangenes Jahr. Auf jede Digitalkamera kommen also mehr als 50 Smartphones!

Grund genug, einmal genauer anzuschauen, wie viel Leistung in Kameras steckt, die gerade einmal einen halben Kubikzentimeter groß sein dürfen. In diesem Beitrag habe ich Hersteller, Technik und die weitere Entwicklung unter die Lupe genommen.


Smartphone-Kameras

Smartphone? Hääändie mit Ansteckkamera ;-)

22. April 2017, Ralf Jannke in Wissen, Sammeln, Ausprobieren

Siemens S55 Kamera QuickPic

In Zeiten von Megapixel-schweren Smartphones eine echte Kuriosität: die Ansteck-Kamera QuickPic fürs Siemens Mobiltelefon S55 von 2002. Mit der sagenhaften Auflösung von maximal 640 x 480 Pixel ausgestattet, lohnt sich damit auch mangels vorhandenem Siemens S55 Mobiltelefon kein Rundgang. Das Fachmagazin „CHIP“ hat einen lesenswerten Bericht zur QuickPic geschrieben.

Eine gewisse Faszination muss die QuickPic zu ihren Zeiten aber doch ausgelöst haben,

denn hier gibt es einen Blick ins Innere der Aufsteck-Kamera. Oder der Versuch die QuickPic als eine Art Webcam und für andere Zwecke zu verwenden.

Wenn ich nicht ganz falsch liege, gab es den Begriff "Duckface" 2002 noch nicht. Die "hübsch" zum Entenschnabel gespitzten Selfie-Lippen...  

 

 

 


Smartphone? Hääändie mit Ansteckkamera ;-)

Fremde Federn

19. April 2017, Boris Jakubaschk in Wissen

Dass einstmals klangvolle Namen aus analogen Fotografiezeiten wie Rollei, Voigtländer oder Praktica heute zur Veredelung einfachster Digitalknipsen fragwürdiger Provenienz benutzt werden, ist bekannt und wurde auch hier schon ein paar Mal thematisiert.

Aber auch andere verblichene Hersteller sind vor derlei Namensübertragungen nicht gefeit – solange die Namensrechte nur schön billig sind. Ein typischer Fall ist die Firma Commodore, ein großer Player aus den Anfangstagen der Büro- und Homecomputer, Entwickler legendärer Spielemaschinen wie dem C-64 und dem Amiga und kurzzeitig sogar weltgrößter PC-Produzent. Anfang der 90er Jahre agierte Commodore jedoch zunehmend glücklos und legte 1994 eine ziemlich glanzlose Bruchlandung hin. Seither tauchte der Name immer wieder auf allerhand Gerätschaften auf, so auch auf der Pencam in der Abbildung – die ich gemeinsam mit einem „echten“ Commodore 64 aus dem Jahr 1983 abgelichtet habe.

Der große Gegenspieler von Commodore war während vieler Jahre die Firma Atari. Populär waren vor allem das Kassetten-Telespiel „VCS“, das bereits Ende der 70er Jahre erschien und der Atari ST, der vor allem in Schüler- und Studentenkreisen als preiswerte Alternative zu Apples Macintosh beliebt war. Auch Atari überlebte das Ende der Homecomputer-Ära nicht, feierte aber als Spielehersteller kurz darauf Wiederauferstehung. Der Name stand daher nicht für andere Produkte zur Verfügung. Trotzdem habe ich eine Kamera, die auf den schönen Namen „Acari Megashot 6.0“ hört und bei der Schriftart des Namenszuges deutliche Anleihen beim unfreiwilligen Namensgeber nimmt. Technisch ist die Acari übrigens mit der Pencam fast identisch, tut aber so, als wäre sie fast schon eine richtige Kamera. Die Acari habe ich mit einer VCS-Konsole abgelichtet.

Vor allem in Deutschland war noch ein weiterer Hersteller mit seinen Homecomputern in den 80er Jahren omnipräsent: Die Schneider Rundfunkwerke waren zuvor eher mit üppig dimensionierten Stereoanlagen mit fantastischen Wattzahlen aufgefallen. 1984 übernahmen sie aber den Deutschlandvertrieb der Computer des britischen Herstellers Amstrad. Die Modelle CPC-464 und CPC-6128 waren eine willkommene Abwechslung in dem ansonsten vom C-64 weitgehend beherrschten Markt. Später gab es von Schneider auch noch einige Jahre lang recht erfolgreiche PC-Kompatible. Auch Schneider existiert nicht mehr, wodurch sie zum Namensspender für diese simple Kamera wurden, die Ralf aufgetrieben hat.


Fremde Federn

KonicaMinolta DiMAGE X50

18. April 2017, Ralf Jannke in Wissen, Sammeln

So eine wunderbar und auffällig rot eloxierte Digitalkamera für 5 Euro vom Flohmarkt lasse ich auf keinen Fall liegen, zumal die vom Vorstellungsjahr 2004 prima in meine Sammlung passt! Die Fotorunde mit der X50 darf noch etwas auf sich warten lassen, denn sie ist der im Februar 2017 vorgestellten KonicaMinolta DiMAGE X60 (Vorstellungsjahr 2005) wirklich extrem ähnlich. Bis auf deren Farbe; Blau ;-) OK, das Zoom der X50 ist mit f/2,8 gegenüber f/3,3 etwas lichtstärker und mit (umgerechnet auf Kleinbild) 37 mm Brennweite einen Hauch weitwinkliger als die 38 mm der X60.

Alle technischen Daten zur KonicaMinolta DiMAGE X50 in der englischen Bedienungsanleitung.


KonicaMinolta DiMAGE X50

Frohe Ostern

15. April 2017, Ralf Jannke in Wissen

Wir wünschen allen Besuchern des digicammuseum.de

Frohe Ostern

Boris Jakubaschk, Ralf Jannke

PS.: "Ideale" Testbedingungen für die Nikon D1 – Schneetreiben am 15. April ;-)


Frohe Ostern

Ertrunkene Daten

14. April 2017, Boris Jakubaschk in Ausprobieren, Reparieren

Vor einer Weile berichtete Ralf von einer Nikon Coolpix 4300, die wohl einige Zeit auf dem Grund der Nordsee zugebracht hatte, bevor sie ins Netz eines Fischers geriet. Inzwischen ist auch die Speicherkarte aus dieser Kamera bei uns gelandet.

Wie in den Bildern oben zu sehen, sieht die Speicherkarte rein optisch deutlich besser aus als die Kamera, in der sie steckte. Ein beherzter Versuch, die Karte einfach in ein Lesegerät zu stecken, hatte erwartungsgemäß keinen Erfolg.

Ich wählte daher einen etwas vorsichtigeren...


Ertrunkene Daten

Kodak Kamera: Das digitale Foto-Produkt des Jahres 1995-1996

12. April 2017, Ralf Jannke in Wissen, Sammeln

3.060 x 2.036 Pixel = 6 Megapixel auf einem ca. 19 x 28 mm APS-H Sensor, ISO 80/100, Cropfaktor 1,3, ein Bild pro 2,5 s. Basiskamera die Nikon N90 (in Europa F90). Vorgänger der hier schon vorgestellten 6 Megapixel Kodak/Nikon F5 DCS760.

Kosten der DCS460? 

Ein damaliger Bekannter hat für das Pendant DCS1 mit der Canon EOS 1n als Kamera 50.000 – FÜNFZIGTAUSEND – DM bezahlt...

Aus: „SmåKorn“ (etwa Feinkorn), Kodaks schwedischer Fotoinformation der Kodak AB, Ausgabe 3, 1995


Kodak Kamera: Das digitale Foto-Produkt des Jahres 1995-1996

Die vorletzte AGFA ePhoto in meiner Sammlung

07. April 2017, Ralf Jannke in Wissen, Sammeln

Zur vorhandenen AGFA ePhoto 780c in „metallic blue“ von 1999 gesellt sich jetzt noch der Vorgänger in schlichtem schwarz, die AGFA ePhoto 780 von 1998. Neben der baugleichen Polaroid PDC 640 wurde die ePhoto 780c bereits gewürdigt. Auch gibt es einen Blogeintrag dazu.

Und der Unterschied zwischen Polaroid und AGFA?

Ist zunächst nur auf der Rückseite der AGFA ePhoto 780/c zu sehen. Das stilisierte „G“ im Schriftzug AGFAs hauseigener Interpolationssoftware photo-„G“-enie (photoGenie). Während die PDC 640 genau das auflöst, was in der Kamerabezeichnung steht: 640 x 480 Pixel VGA-Auflösung, glaubte man bei AGFA aus Marketinggründen wieder eine gemogelte, weil interpolierte 1024 x 768 Pixel XGA-Auflösung spendieren zu müssen. Deren Vertikal-Auflösung von 768 Pixel sich dann falsch hochgerundet in der Kamerabezeichnung wiederfindet: AGFA ePhoto 780...

Was die...


Die vorletzte AGFA ePhoto in meiner Sammlung