Ein beendetes Projekt nimmt noch mal Fahrt auf…

18. Oktober 2017, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

Überhaupt nicht vorgesehen, Rohdatenspeicherung in der Olympus Camedia C-750 Ultra Zoom. "Entwickeln" mit RawTherapee.

Ich hatte gedacht, dass der Erfahrungsbericht zur Olympus Camedia C-7xx Ultra Zoom Reihe abgeschlossen wäre. Ich hatte aber nicht geglaubt, was aus einem interessanten Kommentar zur von Boris gelisteten Olympus Camedia C-760 Ultra Zoom werden könnte!

Da war zu lesen: „Nach einem Eingriff in das Menü (Anleitung im Netz) produziert sie – die Olympus Camedia C-760 Ultra Zoom (?) – auch RAW-Fotos im NEF-Format.“

Nicht uninteressant, da sich die 4 Megapixel C-7xx Modelle meiner Ansicht nach schon etwas schwerer tun, was "Bildreinheit" angeht. Im Vergleich zu den JPEGs der 3 Megapixel C-7xx Modelle. Vielleicht lässt sich mit RAW noch etwas herausholen…

Ich hatte zunächst nichts gefunden, bekam dann aber von Kommentator Harald Lenz den entscheidenden Tipp/Link. Nach einiger Fummelei und Google Translate (Übersetzungen) von Russisch nach Deutsch ist meine Olympus Camedia C-750 Ultra Zoom nun in der Lage parallel in JEPG und Rohformat zu speichern. Aber bis jetzt auch NUR die C-750!

Eine Grundvoraussetzung scheint zu sein, dass die jeweilige Olympus auf xD-Karte speichert und dass sich die Kamera nicht einfach abschaltet, wenn das Speicherkartenfach geöffnet wird. Das ist zum Beispiel bei der C-700 und vermutlich auch bei der C-720 der Fall, die auf SmartMedia-Karte speichern und abschalten, sobald das Speicherkartenfach geöffnet wird. Die C-725 speichert auf xD-Karte, zeigt aber nicht das zur RAW-Umschaltung benötigte Menü. Die C-730 hat einen Doppelkarteneinschub für SmartMedia und xD. Da sich die C-730 nicht mehr einschalten lässt, kann auch nichts ausprobiert werden. Die C-740 müsste funktionieren, muss aber (Ende Oktober verfügbar) noch auf RAW getestet werden, die C-750 funktioniert. Bei den Modellen C-760, 765 funktioniert RAW wie bei der C-770 vermutlich auch nicht.

Während sich Adobe RAW und Lightroom an den gewonnenen Rohdateien die Zähne ausbissen, machte der Freeware Rodatenkonvertierer RawTherapee, was er soll: Rohdaten konvertieren.

Vielleicht gar nicht verkehrt, mal genauer in RawTherapee reinzuschauen!

Es hilft alles nichts, die C-750 muss zusätzlich ins nächste Gepäck ;-) Für einen kleinen „Wettbewerb“ JPEG gegen RAW (Roh)…


UMAX AstraCam 670 - Muss(te) das sein?

13. Oktober 2017, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln

Eigentlich nicht, aber für’n Fünfer hab ich diese Umax gerne vom Flohmarkt mitgenommen. Unterscheidet sich sich schon fast wohltuend von meiner wenig geliebten "Chrom-Zigarettenetui-Langweiler-Digitalkamera-Klasse". Mittlerweile halte ich neben echten Raritäten nur noch nach Kameras wie der Umax Ausschau. Nach der historisch interessanten und wirklich seltenen Umax PhotoRun und der Umax DC AstraPix 540 meine dritte und etwas spannendere Umax. Zum Fotorundgang mit der 3 Megapixel AstraPix 670 werde ich aber erst 2018 starten…

UMAX AstraCam 670 - Muss(te) das sein?

Vom Verkäufer generalüberholt…

11. Oktober 2017, Ralf Jannke - Wissen

Immer wieder erscheint dieser werbewirksame Zusatz in Anzeigen einer bekannten Online-Auktionsplattform

Aber was bedeutet „generalüberholt"?

Der komplette Wechsel von Verschluss und Spiegelmechanik einer Profi-DSLR beginnt bei Größenordnung 500 Euro. Und dazu ggf. noch ein Tausch des Sensors? Beides hochkarätige Reparaturen, die nur der Hersteller selbst oder von ihm autorisierte Fachwerkstätten durchführen können.

Oder bei einem hochwertigen Objektiv der Austausch einer verkratzten Rück- oder Frontlinse, einer defekten (verölten) Blende, die Reparatur eines eingedrückten Filtergewindes…

DAS wäre eine Generalüberholung von Kamera oder Objetiv!

Was soll der aus dieser Sicht fragwürdige Zusatz "Vom Verkäufer generalüberholt" Oder machen Anbieter genau das? Und wenn das so wäre, warum schreiben die Anbieter es dann nicht?

Verfügt der Anbieter wenigstens über Messgeräte, um alle Verschlusszeiten zu überprüfen? Kann er Autofokus und Belichtung professionell kontrollieren und justieren, das Auflagemaß bestimmen, sprich messen, dass ein Bajonett nicht verzogen ist und gerichtet werden muss. Ein eingedrücktes Filtergewinde am Objektiv so richten, dass wieder ein Filter aufschraubbar ist. Dafür gibt es Anleitungen und frei verfügbare Spezialwerkzeuge. Was dann aber immer noch keine „Generalüberholung“ ist! Wäre dem so, würde es ein Anbieter vermutlich auch genau so schreiben!

Warum nicht der seriöse Anzeigentext "Professionell gereinigte(r) Mattscheibe, Spiegel und – am wichtigsten – Sensor, eine wieder befestigte lose oder gleich komplett ausgetauschte Belederung“? Wobei die Kamera-„Belederung“ schon lange aus Kunststoff ist…

DIESEN Anzeigentext würde ich gelten lassen! Aber nicht diesen Unsinn "Vom Verkäufer generalüberholt"


Digitalback für Analogkameras…

07. Oktober 2017, Ralf Jannke - Wissen

I'm Back™ (Ich bin (ein) Back/Rückteil): Pro Low-Cost Digitalrückteil für 35mm Analogkameras

Da hat der Kickstarter wohl auf Nikons Logo "I AM" geschaut und kurzerhand daraus die Kurzform "I'm" gemacht…

Die Idee ist nicht neu, aber ich kann mich nicht entschließen für das mit dieser Überschrift benannte Kickstarter-Projekt mein (virtuelles) Portemonnaie zu öffnen. Das Finanzierungsziel liegt bei 85.000 Euro, 72 Unterstützer zahlten in 55 Tagen 10.854 Euro (Stand 7. Oktober 2017) ein

Unter diesem Video ist die (vorgesehene) Handhabung des „Digital-Back“ anzuschauen, und hier gibt es einen Blick auf den Prototypen, der mir trotz Beispielfotos mehr den Anschein eines Dummys oder Mock-up macht.

Um die Entfernung von der Filmebene der Analog-SLR, wo der Sensor sitzen müsste, bis zum Sensor zu überbrücken, scheint eine Art Faseroptik Verwendung zu finden. Oder ist das im Video nur der Platzhalter für den Sensor? Aber woher dann die im Video gezeigten Beispielfotos? Prinzipiell würde es wie bei der von mir hier schon gezeigten analogen Nikon F2 mit ihrem Polaroid-Rückteil oder wie im Beitrag: „Geheimer Nikon Digitalkamera-„Erlkönig?“ funktionieren. Das "Selfie" (Ausschnitt) wurde vom 24x36 mm Polaroidbild gescannt…

Die Grundidee ist abseits von den Polaroid Sofortfilm-Back, das es für verschiedene auch Mittelformat SLRs gab, wirklich nicht neu. Die ersten Kodak DSLRs, die das Digitalback wahlweise auf eine Nikon F801sF90x oder Canon EOS 1N oder Nikon F5 aufsetzten, machten genau das. Aber ohne Relais-Optik mit dem Bildsensor in der Filmebene. Und alles unter kompletter Steuerung vergleichsweise moderner Autofokus-SLRs.

Digitalback für Analogkameras…

Kodak DC3200

06. Oktober 2017, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln

Unbenutzt, flammneu – DEFEKT

Mit der 2000 vorgestellten Kodak DC3200 könnte ich fotografieren: Zum Beispiel im Garten mit dem 10 m Verlängerungskabel des Rasenmähers UND Netzteil. Da habe ich aber wenig Lust drauf… Der DC3200-Sensor funktioniert, Bilder werden auch auf die CompactFlash-Karte gespeichert. Aber von den Einstellungen her im Blindflug, denn der LCD bleibt schwarz :-( Der optische Sucher funktioniert natürlich immer. Aber mit so einer Kamera hantieren? Nein Danke!

Die DC3200 aus der Originalverpackung machte den Eindruck noch nie benutzt worden zu sein. Meine – glaube ich – am besten erhaltene Digitalsammelkamera. Und doch: Monitor schwarz, mit Akkus/Batterien kein Betrieb möglich. Wohl aber mit dem Netzteil – siehe oben. In Anbetracht der Daten – 1 Megapixel Auflösung, ISO 100, 3,6/5,4 mm (39 mm @ KB) Fixfokusobjektiv – ein verschmerzbarer Verlust. Ich weiß nicht mehr, was ich gegeben habe, aber es dürften so 5 Euro gewesen sein.

Boris hat die DCS3200 beschrieben und ihren Sammelwert auf 8 Euro taxiert

Technik und Angaben in der englischen Bedienungsanleitung der Kodak DC3200


Toshiba Sammelsurium

29. September 2017, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

Von der im oberen Bild abgebildeten OEM-/ODM-Ware rühre ich keine Kamera (mehr) an…

Warum wird das Foto dann gezeigt?

Unter den fünf abgebildeten, fast identischen Kameras "verstecken" sich zwei mit Toshiba gelabelte Exemplare. Die PDR-M25 oben rechts und die PDR-2300 unten rechts. Ebensogut könnte ich auch mit einer der anderen drei mit abgebildeten Kameras losziehen…

Mit ziemlicher Sicherheit hat Toshiba die im Foto darunter gezeigten Kameras auch im Auftrag (ODM) produzieren lassen

Die drei Modelle haben aber einen gewissen Charakter. Unschwer ist die PDR-M60 als defekt (Modus Wahlrad abgerissen) zu erkennen, aber die PDR-M61 und PDR-M71 funktionieren noch. Entsprechend wird es darüber einen Bericht geben, angereichert mit ein paar Fotos, aufgenommen mit der 3 Megapixel PDR-M71. Als einen kleinen Vorgeschmack, gleich ein Foto, aufgenommen mit der Toshiba PDR-M71, das ich unbedingt haben musste ;-)

Wenn man es mit dem Abhängen der Wahlplakate doch immer so eilig hätte wie mit dem Aufhängen. Ich musste erst nachlesen, welche exakte Bedeutung dieses Verkehrszeichen hat. Es passt! Wie die Faust aufs Auge…


"Kyocera Finecam M410R = Rollei dk4010"...

22. September 2017, Ralf Jannke - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

... lautete die Überschrift eines Kapitels im Beitrag: "Rollei – ein ähnlich trauriges Kapitel Digitalkamerageschichte wie AGFA? Und (fast) keine der hier gezeigten Kameras ist eine "echte" Rollei..."

Im Juli 2017 konnte ich meine Digital-Rolleisammlung mit der „Original-Rollei" dk4010 erweitern, die mir bis zu diesem Zeitpunkt einfach zu teuer war. Das gezeigte Exemplar hat inkl. Porto 19 Euro gekostet. Auf einen ausgiebigen Rundgang mit dieser Rollei habe ich nach jetzt über 400 Kameras im mehr oder weniger finalen Bestand und nach dem Spaziergang Anfang 2016 mit der baugleichen Kyocera Finecam M410R keine Lust, und so habe ich es einstweilen bei einem reinen und bestandenen Funktionstest der Rollei dk4010 belassen.

Ja, Rollei

Wirklich ein trauriges Kapitel. Was meine Rollei-Sammlung innerhalb der Digitalkamerasammlung angeht, dürfte die weitgehend komplett sein. Bis auf eine Ausnahme, die einzige echte Rollei-DSLR „Made in Germany“ fehlt. Diese Rollei-Kamera ist eine echte Realität! Noch seltener als die erste in knapp 1000 Exemplaren gebaute DSLR der Welt, die Kodak DCS100.

Eine Rollei-DSLR würde ich mir vielleicht etwas kosten lassen. Voraussetzung wäre allerdings ein Exemplar, mit dem man auch noch fotografieren kann. Ein defektes, nicht benutzbares Beleg-/Demo-Exemplar ist mir bei aller Seltenheit maximal einen nicht zu hohen zweistelligen Eurobetrag wert.

Hier noch einmal das, was ich zur Rollei d-flex-Linie zusammengetragen habe:

"Kyocera Finecam M410R = Rollei dk4010"...

Preisdumping

21. September 2017, Ralf Jannke - Wissen

Foto-Wirtschaft - in der Krise

In einem Blogbeitrag bereits vorgestellt, bekommt dieser Artikel aktuell (wieder) neue Nahrung. 

Dr. Schuhmacher schreibt zu Preisdumping (gekürzt):

„(...) kam bei Fehleinschätzung des Marktes mit großer Überproduktion ein massiver Absatz im sogenannten grauen Markt. Manche Hersteller beliefern selbst den Graumarkt mit 1A-Produkten zu extrem niedrigen Preisen. Damit sie dabei keinen Verlust erleiden, wird der Service ausbedungen. (...) (Der Kunde) erhält dann vom Hersteller in seinem Land keinen Support. (...) Im Endergebnis werden (...) Kundengruppen jedoch verunsichert: Die einen erhalten keinen Support und die anderen, welche in offiziellen Kanälen eingekauft haben, sehen sich einem dramatischen Wertverlust ihrer Kameras auf dem Gebrauchtmarkt ausgesetzt. (...) In Kombination mit Einschränkung des nationalen Supports wird dadurch die Kaufbereitschaft im Graumarkt erhöht. Frei nach dem Motto: Wenn ich schon keine brauchbare Unterstützung bei Problemen erhalte, dann kann ich mir den nationalen Aufpreis dafür auch sparen. (...) D.h. das Preisdumping wird noch eine Zeit weitergehen und paradoxer Weise mit drastischen Preiserhöhungen für Neuprodukte (insbesondere in Europa) kombiniert sein. Nur so lässt sich das Preisdumping der Altprodukte finanzieren.“

Das läuft aber gar nicht mehr nur zwischen Übersee und Europa, sondern unmittelbar in Europa. Die Juni 2017 vorgestellte Nikon D7500, genauer das Gehäuse, wird in Deutschland für – mein gefundener Tiefstpreis – 1270 Euro angeboten. Die Grauware aus Frankreich und Irland liegt zwischen 920 und 950 Euro. Und die fehlende Deutschland-Garantie? Darauf verzichten und noch nicht kaufen. Spätestens im Frühjahr 2018 sind eventuelle Kinderkrankheiten, Macken der D7500 bekannt. Und die erste Produktionsserie vermutlich durch. Damit sinkt das Risiko, tatsächlich auf Garantie angewiesen zu sein… „Geiz ist geil“ und 300 Euro sind ein starkes Argument. Zumal der „Pöbel“ (ich!) sowieso nie den Service hat, wie die Profis… Neben der fehlenden Deutschlandgarantie bin ich gespannt, wie ein Händler die Frage nach der Zoll-Deklaration beantwortet. Denn Zoll und Mehrwertsteuer auf den Kaufpreis addiert, wird es dann fragwürdig. Ein Ärgernis bleibt der deutliche Preisunterschied aber trotzdem!

Andererseits: Wozu die Aufregung über eine 900 bis 1300 Euro-Nikon, wenn man für 350 Euro das ehemalige 12 Megapixel Profi-Flaggschiff Nikon D2X bekommen kann?


Digitalkamera "Erlkönige" ;-)

19. September 2017, Ralf Jannke - Wissen

Da konnte ich einfach nicht widerstehen. Im Ramsch-Billig-Markt gefunden, mussten diese beiden Blech(büchsen)-„Digital-Kameras“ unbedingt mit. Für den Fotozubehörkleinkram. Wobei ich die kleine „Digitalkamera“ gleich los war – an den Sohn ;-)

Vielleicht ein Weihnachtsgeschenk für die, die schon alles haben?

Und weil es so schön war, musste das „Fernsehgerät“ mit dem netten Testbild aus analogen TV-Zeiten auch noch mit:


100 mm Yongnuo f/2 Autofokus Nikon F-Bajonett

16. September 2017, Ralf Jannke - Wissen, Ausprobieren

Für Nikon Anhänger, die an einem superpreiswerten, lichtstarken 2/100 mm Tele mit Autofokus interessiert sind: Es ist soweit: Bei eBay tauchen die ersten Angebote für das 2/100 mm Yongnuo mit Nikon F-Bajonett auf!

Gekauft und getestet wird aber erst, wenn das 100er im deutschen YN-Outlet mit Rückgabemöglichkeit verfügbar ist. Auch wenn es dann vermutlich etwas mehr kostet. Diese Vorsichtsmaßnahme ist zwingend notwendig, wenn ich an die Inkompatibilität des 1,8/50 mm Yongnuo denke, das problemlos nur auf der Canon EOS 350D läuft, die Kamera-Computer der EOS D30 und Kodak DCS ProSLR/c (Canon-Bajonett) sowie der EOS 1D "zuverlässig" zum Anstürzen bringt :-( Möglicherweise funktioniert das 50er auch auf moderneren EOS-Gehäusen nach der 350, die mir aber nicht zur Verfügung stehen.

Außerdem beginnt die Erstligabasketball-Saison in der gewohnten Halle erst Anfang Oktober. Der Test, ob das 2/100 Yongnuo auf jeder meiner (wichtigen) Sammel- und Gebrauchs(!)-DSLRs mit Nikon F-Bajonett läuft, ist schnell gemacht. Das 2/100 muss auf der D1 (1999) D1X (2001), D2X/s (2004), D2Hs (2005), D100 (2002) und natürlich der Vollformat D800 (2012) laufen. Idealerweise auch auf der Kodak/Nikon F5 DCS620x (1999) und der Kodak/Nikon F5 DCS760 (2001) sowie der Fuji/Nikon F80 S2 Pro (2002). Rückwärtskompatibilität nennt man das…

Die berühmt berüchtigte Tageszeitungsseite zur Kontrolle, ob das 100er bei Offenblende zumindest in der Bildmitte brauchbare Schärfe liefert, ist flott gemacht. Ganz leichtes Abblenden von f/2 auf f/2,2 oder zähneknirschend f/2,5 würde ich noch akzeptieren.

Wenn das 2/100 Yongnuo aber erst bei f/2,8 brauchbare (Mittel-)Schärfe liefert, wäre es für mich von vornherein unbrauchbar! Weil es dann gegen über dem vorhandenen 1,8/85 mm, das für gute Schärfe f/2,2 braucht, und dem 2,8/70-200 mm VR, das ich in der Basketballhalle für die Spielszenen ausschließlich bei Offenblende einsetzte, keinen Vorteil bringt...

Dass der Autofokus mitmachen und sitzen muss, ist sowieso Grundvoraussetzung!