Neukauf - ausnahmsweise ;-)

Avatar of Ralf JannkeRalf Jannke - 15. April 2021 - Wissen, Sammeln, Ausprobieren

35 mm (1962) vs. 35 mm (2020)

Obwohl aus dem spiegellosen Fuji X System weitgehend raus und zurück zu Nikon, dann aber spiegellos, wurde doch noch in ein neues Fuji-Objektiv investiert.

Übrig geblieben ist meine bis auf den defekten E-Sucher funktionierende Fuji-"Einstiegskamera" X-E2 von 2018. Dazu kommt noch die erste Version dieser Reihe, die X-E1. Sie kam zum ähnlichen Preis und dient bevorzugt als "Digiback" für das geliebte Altglas, jahrzehntealte Objektive unterschiedlicher Hersteller.

Aber ein Objektiv mit Autofokus sollte noch her, nachdem sich das noch vorhandene 15-45 mm Fuji-Zoom bei genauem Hinsehen als dezentrierte unverkäufliche Gurke erwiesen hat. Die Wahl fiel auf das für Fuji-Verhältnisse preiswerte (< 200 Euro) und lichtstarke Fujifilm XC 35 mm F2.

Das 35er ist 4,7 Zentimeter lang und hat einen Durchmesser von 5,8 Zentimeter. Gewicht: 130 Gramm. Möglich wird das durch vermehrten Einsatz von Kunststoff, einschließlich des Kamerabajometts, womit ich als ehemaliger Techniker in der Kunststoffqualitätskontrolle kein Problem habe! Auch hat das 35er keinen Extra-Blendenring. "Nice to have", aber es geht auch ohne Ring problemlos über die Rädchen am Kameragehäuse.

Digitalkamera.de schreibt:

"Die Vergütung verrichtet ihren Dienst hervorragend: Geisterbilder oder ein Kontrastabfall bei Gegenlicht treten praktisch nicht auf, die Blendenreflexe sind minimal. Dass die passende Gegenlichtblende nicht zum Lieferumfang gehört, ist also verschmerzbar."

Da die Original-Geli wie der Nachbau unverhältnismäßig teuer sind, wurde umgehend eine 8,90 Euro Geli mit 43 mm Schraubgewinde geordert.

Digitalkamera.de weiter: "Bei den Farbsäumen sieht das etwas anders aus. Hier sind die Bildränder am auffälligsten, wo die chromatischen Aberrationen in Extremsituationen mit bis zu drei Pixeln Ausdehnung durchaus sichtbar werden, während sie im Mittel mit 0,7 Pixeln eher gering ausfallen."

Die Reduzierung des Farbsaums ist dann eine Sache für die Rohdatenentwicklung.

Und zum Schluss schreibt Digitalkamera.de: "Wer eine besonders preisgünstige Normalbrennweite für seine Fujifilm sucht, bekommt mit dem XC 35 mm F2 ein sehr kompaktes und leichtes Objektiv mit einer guten Bildqualität."

Hier der Digitalkamera.de Link zum 35 mm Fuji:

https://www.digitalkamera.de/Objektiv/Fujifilm/XC_35_mm_F2/128521.aspx

Also: Es wird einen weiteren Praxisbericht über das nicht historische 35er auf einer "historischen" Fuji X-E1/2 Serie geben. Die jetzt immerhin 9 oder 8 Jahre alt sind …

Hier ein kleiner Action-Vorgeschmack: 2/35 mm Fuji auf der FUJIFILM X-E2

Alle Fotos Offenblende, ISO 1250, 1/1000 s Verschlusszeit, Speicherformat JPEG. Ich kenne keine Systemkamera, die derartig gute JPEGs produziert, wie die Fujis!

Das war am Basketballabend vom 13. April richtig "Schlepperei" und "Arbeit" — mit drei so unterschiedlichen Kameras:

  • Canon EOS 1Ds, 11 Megapixel, Vollformat, digitale Spiegelreflexkamera
  • FUJIFILM X-E2, 16 Megapixel, APS-C Sensor, spiegellose Systemkamera
  • Nikon 1 V2, 14 Megapixel, 8,8 x 13,2 mm 1 Zoll-Sensor, spiegellose Systemkamera

Keine Kamera hat enttäuscht!

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