Fujifilm FinePix E900

Fujifilm FinePix Kameras mit Super-CCD Bildsensoren

Nach der Fujifilm FinePix F700 von 2003 (hier nicht abgebildet) und der Fujifilm FinePix E550 von 2004 (in Chrom, im Foto links), jetzt der Nachfolger Fujifilm FinePix E900 in Profischwarz von 2005 – rechts im Foto.

Alle mit Fujis Super-CCD ausgerüstet und doch recht unterschiedlich

Die FinePix F700 löst maximal 2.832 x 2.128 Pixel = 6 Megapixel auf, egal wie gespeichert wird – komprimiert als JPEG oder in Rohdatenform. RAW-Wahl als Speicherformat bedeutet bei der F700 feste ISO 200, Verlust der Serienauslösung und keine Auswahl der Fuji (Analog) Film-Charakteristik.

Die FinePix E550 löst im JPEG-Format neben 2.848 x 2.136 = 6 MP auch 4.049 x 3.040 = 12 MP auf. Als Rohdatei gespeichert lässt Adobe RAW die Wahl zwischen (mit Sternchen* versehen) 4.048 x 3.040 = 12 MP oder 2.848 x 2.139 = 6 MP. Lightroom 5.7.1 zeigt direkt 4.048 x 3.040 = 12 MP an. Im Rohdatenformat kann zwischen festen ISO 80, 100, 200 und 400 gewählt werden. Auch hier nur Einzelauslösung. Mit JPEG können die Fuji (Analog) Film-Charakteristiken gewählt, bis ISO 800 (allerdings unter Reduzierung der Auflösung auf 3 MP) gegangen und serienausgelöst werden.

Die FinePix E900 löst im JPEG-Format maximal 3.488 x 2.616 = 9 MP (4:3 Seitenformat) oder 3.696 x 2.464 = 9 MP (3:2) oder 5 MP (und weniger) auf, gestattet ISO 80, 100, 200, 400 UND 800 in voller 9 MP Bildgröße. ISO-Auto gibt es nur, wenn das Belichtungsprogrammwahlrad auch auf „AUTO“ steht. Im Rohformat gespeichert, stehen 3488 x 2616 = 9 MP zur Verfügung und außer ISO-Auto alle Empfindlichkeiten bis ISO 800 zur Verfügung UND die drei Fuji (Analog) Film-Charakteristiken F-Standard, F-Chrome und F-B&W. Bei Speichern im Rohdatenformat keine Serienauslösung möglich!

Mit der FinePix E900 „nur“ 9 MP gegenüber dem Vorgänger E550 12 MP – ein Rückschritt?

Ich wage zu behaupten nein. Die Vorteile überwiegen. Sollten die 9 Megapixel mal nicht reichen, lassen sich die Rohdaten beim Öffnen mit Adobe RAW in die angezeigten Größen hochrechnen. Wenn man dabei nicht übertreibt und es bei den 17 MP belässt…

Der zur Fujifilm FinePix E550 geschriebene Text lässt sich so gut wie 1:1 auf die E900 übertragen

Eine Kamera, die auch wie eine Kamera aussieht! Kein glattes, rutschiges Stück Metall/Plastik, wo die Finger keinen Halt finden, wo das Motiv durch den eingesparten optischen Sucher auf dem tageslicht-/sonnenbeschienenen Monitor allenfalls erraten werden kann. Mit 102 x 63 x 34 mm Größe und 200 g Gewicht kompakt und mit einem bei Anfangsbrennweite weitwinkligeren 2,8-5,6/7,2-28,8 mm (32-128 mm @KB) 4-fach Zoom und 4 Bilder lang bis zu 1,5 B/s schnell. Besonders erwähnenswert die Energieversorgung: Nur zwei 1,2 V NiMh-Akkus der Größe AA sorgen für langen Fotospaß. Während man bei anderen Kameras zusehen kann, wie sich die Akkus leeren, scheinen sie in der Fuji FinePix E550 ewig zu halten. Und die E900 ist genauso sparsam mit der Energie! Erwähnenswert ist noch das Speichermedium xD-Karte. Und dass die FinePix E900 640 x 480 Pixel Videos mit 30 B/s aufnehmen kann.

Die komplette Technik ist in der deutschen Bedienungsanleitung nachzulesen

Ehemaliger west-/ostdeutscher Grenzübergang Marienborn

Bad Vibes, schlechtes Karma…

Unzählige Male dran vorbeigefahren, jetzt endlich mal gestoppt, weil auch die Kinder mit waren - der ehemalige west-/ostdeutsche Grenzübergang Marienborn, heute Gedenkstätte.

Zu DDR-Zeiten nur ein einziges Mal passiert, umgibt die Anlage noch Jahrzehnte später ein schlechtes Karma… Die Dächer aus vergilbtem DDR Polycarbonat, Amtsstuben, die selbst in den 1980ern noch im 1960er Jahre PVC Look daherkommen, die retuschierten und coloriert wirkenden SW- oder einfach nur miserabel gedruckten und verblassten Porträts des „jugendlichen“ Genossen Staatsratsvorsitzenden Erich Honeckers an der Wand… Erstes Futter für die Fuji E900!

Schwächen?

Die einzige Schwäche beseht im etwas zu leicht rastenden Programmwählrad. Ich hatte mich über zwei total überbelichtete Fotos gewundert. Erklärung: Die Pogrammwahl hatte sich versehentlich auf S-Automatik (Blendenautomatik mit Zeitvorwahl) geändert. Dabei war wohl eine viel zu lange Verschlusszeit eingestellt, zu der sich die Blende nicht weiter schließen konnte…

Und einen eher ungewöhnlichen Fehler hat dieses E900-Exemplar. Einen Sensorfleck, der natürlich nicht zu beseitigen ist, da man an den Sensor nicht rankommt… So muss es eben die Bildbearbeitung richten. Immerhin glänzt die E900 mit Robustheit durch hohen Metallanteil (Aluminium/Magnesium?). Nur der Plastik-Batteriefachdeckel trübt den guten Eindruck ein bisschen. Der aber nur zwei 1,2/1,5 Volt Akkus/Batterien der Größe AA halten muss.

Mit der Fujifilm FinePix E900 in Magdeburg, hier platzsparend mit 3 Megapixel

Friedensreich Hundertwassers Grüne Zitadelle Magdeburg

Bereits 2017 vorbeigeschaut, lohnt immer auch ein zweiter Blick auf dieses architektonische Wunder!

Die Internetseite www.gruene-zitadelle.de schreibt:

"Nach nur 2 Jahren Bauzeit steht seit dem 3. Oktober 2005 die GRÜNE ZITADELLE VON MAGDEBURG unübersehbar am Breiten Weg - Friedensreich Hundertwassers Entwurf einer "Oase für Menschlichkeit und für die Natur in einem Meer von rationellen Häusern".

Der am 15. Dezember 1928 in Wien geborene Künstler widmete sich neben der Malerei schon seit den 50er Jahren verstärkt der Architektur. Für ihn stand ein enger Zusammenhang zwischen der Form der Architektur und dem Wohlbefinden der darin lebenden Menschen fest.Die Architektur sei die 3. Haut des Menschen, meinte Friedensreich Hundertwasser, eine Haut, die jeder Mensch ebenso wie seine 1. Haut (die natürliche Haut) und seine 2. Haut (die Kleidung) nach seinem Willen auswählen und gestalten können muss. Mit seinen Architekturprojekten und den Konzepten "Fensterrecht" und "Baumpflicht" bemühte er sich um individuelle Wohnräume für den Menschen in Harmonie mit der Natur. Er betrachtete es als die hohe Aufgabe der Architektur, den Menschen ins verloren geglaubte Paradies zurückzuführen.

Ich hab' nichts angefasst ;-)

Pixlr-o-matic musste sein – bei diesen Motiven…

Das Ende…

Übersetzungsfehler?

The Beginning – das Ende…

Wie man's nimmt. Ich weiß nicht ob von den ausgestellten "Häändis" schon eins fotografieren konnte. Zumindest fürs Siemens S55 gab es die QuickPic Ansteckkamera. Da hatten fotografierende Mobiltelefone noch keine Chance gegen eine gute Konsumerkamera. Davon ist nichts übrig geblieben. Die Konsumerklasse wird aktuell immer schneller verramscht, verschrottet! Zu Recht! 

Fujifilm FinePix E900, die unscheinbare Urlaubskamera!

Genauso müssen "Urlaubsfarben" sein. Wie beim Smartphone ;-) Der Urlauber will keinen blassblauen Himmel, der will tiefblauen Postkarten-Himmel! Und das liefert die FinePix E900 in der Fuji (Analog) Film-Einstellung/Charakteristik F(uji)-Chrome.

Und RAW?

Diesmal keinen weiterenGedanken dran verschwendet und in JPEG gespeichert! Und welche Fuji ist besser? Die Fujifilm FinePix E550 oder die E900? Schwer zu sagen. Ohne einen direkten Vergleich gemacht zu haben, fühlt sich die E550 einen Hauch besser an – was die Dateien angeht. Und wenn schon. Die Bilder vom Pfingsttrip sprechen genug für sich…

Ralf Jannke, Pfingsten (Mai) 2018

 

 

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