Meine hässlichste, Pardon "spacigste" Digitalkamera: Toshiba PDR-M5

Die Ende 1999 präsentierte PDR-M5 ist 130 x 78 x 70 mm groß und wiegt 370 g. Sie ist mit einem 1/2" 6,4 x 4,8 mm CCD-Sensor bestückt, der maximal 1.600 x 1.200 Pixel = 2 MP auflöst und eine Empfindlichkeit von STanDard (ISO 100), +1 (ISO 200) +2 (ISO 400) und – an dieser Stelle – B&W (mit ISO 100). Gespeichert wird in 24 bit Farbtiefe komprimiert als JPG in den Auflösungen Full = 1.600 x 1.200 oder Half = 800 x 600 Pixel in den Qualitäten *, ** und ***. Videos ohne Ton können mit maximal 320 x 240 Pixel und 30 B/s maximal 30 s aufgezeichnet werden. Gespeichert wird als AVI auf Smartmediakarte – wie die JPEGs.

Objektiv ist ein 3,5-5,0/7,4-22 mm (40 bis 120 mm @KB) 3-fach Zoom. Die Entfernung wird per Einzel-Autofokus (AF-S) oder kontinuierlichem Autofokus (AF-C) gesteuert. Das Motiv wird über einen optischen Sucher mit Dioptrienausgleich oder per Liveview auf dem 1,8" TFT LCD Monitor mit 122.320 Bildpunkten erfasst. 

Belichtungssteuerung per Programm- oder Zeitautomatik. Für Belichtung und Autofokus kann aus  mehreren spotartigen Feldern gewählt werden. Belichtungskorrektur +/- 1,5 EV in 1/3 EV Schritten. Belichtungszeiten von 1 bis 1/1000 s im Automatikbetrieb. Dazu Langzeitbelichtung „B“ (Beliebig/Bulb), 1, 2, 4, 8 s. Selbstauslöser mit 2 oder 10 s Vorlaufzeit. Serienaufnahmen bei höchster Auflösung (2 MP) mit 4 B/s. Klappblitz mit maximal 4 m Reichweite und den üblichen Funktionen an/aus, Automatik, Aufhellblitz, Rote-Augen-Reduktion. Energieversorgung über 1 x Lithiumionen (Li-Ion) Akku.

Englisches Manual zur Toshiba PDR-M5

Die Toshiba PDR-M5 erinnert in ihrer Verbautheit stark an die hier schon vorgestellte Fujifim MX-2900 Zoom, die vergleichbare Daten hat.

Ralf Jannke

Beispielfotos, aufgenommen Juni 2016 mit der Toshiba PDR-M5

Tonnenförmige Verzeichnung satt – erstes Foto. Ordentliche Schärfe im zweiten Bildbeispiel.

Je nach Licht/Situation sind ISO 200, um eine verwacklungsfreie Belichtungszeit zu bekommen, noch OK.

ISO 400? Besser nicht! das Rauschen im Walde ;-)

Bei ISO 200 und zu viel Unterbelichtung ist die Grenze bereits erreicht. Und ISO 400? Siehe Überschrift... Ob es ohne die gewollte Unterbelichtung von -1/3 EV, um ausgefressene Lichter zu verhindern, vom Rauschen besser gewesen wäre? Ich glaube nicht.

PS.: Die Eule ist – ausgestopft... Um Kindern auf einem Naturparcours etwas zu bieten, wurden zahlreiche Tiere "versteckt".

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