Fuji A220

       

Auf den ersten Blick habe ich die A220 für eine Nikon gehalten – deren Modelle L2 bis L6 sehen nämlich fast genauso aus: Ein schlichtes, mattsilbernes Plastikgehäuse, auf der Objektivseite etwas dünner und am Handgriff etwas dicker. Und dazu etwas chromglänzende Deko – fertig ist eine ziemlich langweilige Kamera der Dreifach-Zoom-Klasse. Als Fuji die A220 im Jahr 2009 auf den Markt brachte, war die Produktion der Design-Zwillinge von Nikon allerdings bereits eingestellt worden.

Fuji zielte mit der A220 (und der mit 10 Megapixel etwas geringer auflösenden A170) auf den Einsteigermarkt.  Entsprechend reduziert sind die Einstellmöglichkeiten. Aufgrund der wenigen Bedienelemente erfordert bereits die Auswahl eines Motivprogramms einen Ausflug ins Menü. Ein optischer Bildstabilisator war angesichts des anvisierten Preises um 100 Euro auch nicht drin.

Alle weiteren Dreingaben, die über das absolute Minimum hinausgehen, sind softwareseitig gelöst und waren daher für Fuji günstig aus bereits vorhandenen Modellen zu adaptieren. Dazu gehören eine Gesichtserkennung, ein Verwacklungsschutz durch höhere ISO-Werte und eine vollautomatische Szenenerkennung.

Beispielbilder

Totempfahl, Waldkulturpfad Ittersbach, 14.10.2018
St. Barbara-Kapelle, Langensteinbach, 14.10.2018
St. Barbara-Kapelle, Langensteinbach, 14.10.2018
St. Barbara-Kapelle, Langensteinbach, 14.10.2018
St. Barbara-Kapelle, Langensteinbach, 14.10.2018

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