Nikon D40

     

Die Nikon D40 kam im Jahr 2006 auf den Markt. Sie war als Einsteiger-Kameras positioniert, was sich einerseits im kleinen und leichten Gehäuse, einer vereinfachten Bedienung und dem Verzicht auf ein oben angebrachtes Statusdisplay äußert. Zur Abgrenzung gegenüber den teureren Modellen fehlt die eine oder andere Profifunktion.

Im direkten Wettbewerb mit dem Hauptrivalen Canon ist die D40 am ehesten mit der im gleichen Jahr erschienenen EOS 400D vergleichbar. Beide haben fast die gleichen Abmessungen und einen gleich großen Bildschirm. Canon gewann aber im Auflösungsvergleich mit 10 gegenüber 6 Megapixeln und konnte mit einem integrierten Rüttelmechanismus punkten, der ins Gehäuse gelangten Staub vom Sensor schütteln kann. Diese Funktion brachte Nikon dann erst zwei Jahre später in der D60 unter.

Die D40 verzichtet auf einen eingebauten Motor zur Fokussierung älterer Objektive mit Stangen-Autofokus. Wie bei den Mitbewerbern musste nun der Fokussiermotor im Objektiv eingebaut sein. Entsprechende Linsen haben bei Nikon die Bezeichnung AF-S. Ein passendes Objektiv für den Standard-Brennweitenbereich von 18-55mm lag der D40 normalerweise bei, später gab es die Kamera aber auch ohne Objektiv zu kaufen.

Auf die D40 ließ Nikon 2007 die höher auflösende D40x und 2008 die D60 folgen, um dann im Jahr darauf das etwas unübersichtlich geratene Namensschema mit zweistelligen Nummern ad acta zu legen. So wurde 2009 die D3000 zum Erben der D60 und so gleichzeitig zum Startpunkt der bis heute fortgeführten unteren Einsteigerklasse. Die Mittelklasse-DSLRs der 7000er-Serie folgten 2010 und die obere Einsteigerklasse der 5000er-Serie startete 2011.

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