Nikon D5000

       

Die Nikon D5000 begründete eine neue Baureihe und hatte daher keinen direkten Vorgänger. Mit den vierstelligen Nummern hatte Nikon 2009/2010 gleich drei Consumer-DSLR-Familien gestartet. Die D3000 stand dabei in der Nachfolge der Einsteiger-Kamera D60 und die D7000 folgte auf die semiprofessionelle D90. Dazwischen musste nun die D5000 ihre Nische finden.

Nikon spendierte ihr dazu fast alle technischen Merkmale der D90: Den gleichen Sensor mit 12 Megapixeln, das gleiche Autofokus-Modul, Live-View und Videoaufzeichnung in HD (720P). Äußerlich ähnelt die Kamera eher der D60 / D3000, sie ist allerdings etwas höher und dicker, so dass sie bulliger wirkt. Die Bedienelemente sind dafür nahezu identisch und meist an den gleichen Stellen zu finden. Das Bedienkonzept entspricht folglich eher der Einsteigerklasse mit nur einem Einstellrad und dem Verzicht auf ein Schulterdisplay.

Ganz eigen ist das dreh- und schwenkbare Display der D5000. Es ist am unteren Gehäuserand angeschlagen. Das ist durchaus praktisch, weil das Display nicht so weit absteht wie bei einem seitlich angeschlagenen Drehgelenk. Bei Aufnahmen aus der Ameisenperspektive oder über Kopf ist die Position sehr angenehm. Will man seitlich auf das Display schauen, muss man es unter der Kamera quer stellen. Das geht aber nur, solange man kein Stativ verwenden möchte. Leider hat das Display nur die geringe Auflösung des bei der D3000 verbauten.

Clever gelöst ist die in der Kamera integrierte Bedienungsanleitung. Im Aufnahmemodus ruft man durch einen Druck auf die „i“-Taste eine Übersichtsseite mit allen einstellbaren Parametern auf. Davon kann man sich per Steuerkreuz einen aussuchen und nach einem Druck auf „OK“ den Wert ändern. Alternativ führt ein Druck auf die „?“-Taste zu einer Hilfeseite, die die einstellbaren Werte erklärt.

Nicht ganz intuitiv ist der Videomodus. Man findet ihn weder auf dem Moduswahlrad, noch über eine eigene Taste und auch das Menü führt zunächst nicht weiter. Des Rätsels Lösung: Man muss den Live View-Modus starten und kann dann die Videoaufzeichnung per „OK“ beginnen. Vorher sollte man aber den Auslöser halb drücken, bis die Kamera scharf gestellt hat, da während der Videoaufzeichnung der Autofokus inaktiv ist.

Mir hat die Kamera beim Ausprobieren großen Spaß gemacht. Sie ist intuitiv zu bedienen und produziert gute Bilder mit tollen Farben. Verglichen mit meiner guten alten Canon EOS 50D gefällt mir der Live View-Modus bei der D5000 besser. Dafür ist der Autofokus gefühlt etwas langsamer und weniger zielsicher und man kann die rot aufleuchtenden AF-Punkte in heller Umgebung nicht erkennen.

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