Minolta Dimage S304

     

Minolta brachte das Modell S304 im Herbst 2001 auf den Markt. Bereits ein Vierteljahr später bekam sie mit der S404 ein höher auflösendes (4 statt 3 Megapixel), ansonsten aber weitgehend identisches Schwestermodell.

Trotz des hochwertigen Metallgehäuses ist die S304 keine Schönheit. Dazu wirkt sie durch die große Gehäusedicke zu plump. Dafür steckt in dem voluminösen Gehäuse auch einiges an Technik: Gegenüber dem meist mit einem Dreifach-Zoom ausgestatteten Mitbewerb punktet sie mit vierfachem Zoom, wenn auch bei wenig imposanter maximaler Blendenöffnung. Der Bildschirm wird durch ein Statusdisplay auf der Oberseite unterstützt. An dessen unterem Rand sitzen drei Tasten, über die man Blitzmodus, Selbstauslöser und Belichtungskorrektur direkt einstellen kann. Neben dem Statusdisplay befindet sich eine weitere Taste für die Auswahl eines Szenenmodus. Den grundlegenden Betriebsmodus legt man mit einem großen Wahlrad fest, das auch als Ausschalter dient.

Auf der Kamerarückseite befinden sich neben dem Bildschirm im Wesentlichen das Steuerkreuz und die Tasten zur Menüsteuerung. Das Steuerkreuz übernimmt dabei auch die Aufgabe der Zoomwippe.

Filme zeichnet die Kamera mit Ton auf, allerdings nur in QVGA-Auflösung.

Unter den hochwertigen 3MP-Kompaktkameras ihrer Zeit galt die S304 als eine der besten, was die Bildqualität angeht. Auch die fotografischen Möglichkeiten waren durch den erweiterten Zoom-Bereich, umfangreiche Einstellmöglichkeiten, bis ISO 800 einstellbare (und bis ISO 400 nutzbare) Empfindlichkeit und ein aufwendig korrigiertes Objektiv mit geringen Abbildungsfehlern auf Augenhöhe mit dem Mitbewerb.

Minolta hatte nun ein attraktives Produktportfolio, bestehend aus der großen Dimage 5 und 7, und der S304 als „Mittelklasse“. Kurz darauf wurde es noch komplettiert mit der winzigen Dimage X als ultrakompakter Einsteigerkamera.

Kommentar von Weronius:
"Meine spätere Kamera von Aldi mit 8 MP machte schlechtere Bilder als die Minolta."

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