Konica Minolta Dimage X50

Zwischen den Markteinführungen der Dimage X und der X50 liegen gerade einmal zweieinhalb Jahre und eine ganze Reihe weiterer Modelle dieser Familie. Allen gemein ist die im Gehäuse um 90° gedrehte Optik mit einem Umlenkprisma. Bei der X50 hat sich Minolta aber bemüht, das Design den Mitbewerbern der Kompaktklasse anzunähern. Das Gehäuse ist von vorn gesehen nicht mehr fast quadratisch, sondern ein gutes Stück weniger hoch. Dafür wurde die Kamera einen halben Zentimeter dicker. Das Objektiv sitzt auch nicht mehr in der Gehäuseecke, sondern auf halber Höhe seitlich. Es hat keine automatische Objektivabdeckung mehr, sondern einen massiven Metallschieber, der das Objektiv freilegt und dabei die Kamera einschaltet.

Ansonsten wurde die Auflösung auf zeitgemäße 5 Megapixel erhöht und der Bildschirm vergrößert. Das Bedienkonzept ähnelt jetzt anderen Kompaktkameras. Bei den Vorgängermodellen war die Zoomwippe noch Teil des Steuerkreuzes, jetzt ist sie separat.

Die Bildqualität ist gemessen an anderen Kameras dieser Klasse eher mittelmäßig. Das im Telebereich lichtschwache Objektiv in Verbindung mit einem winzigen Sensor führt zu einem ungünstigen Rauschverhalten.

Kommentar von BriRi:
"Liebe diese Kamera - vor allem für Makro Aufnahmen!"

Kommentar von anonym:
"Ich habe diese Kamera geliebt und hatte sie fast immer bei mir. Für die DiMAGE X50 habe ich mich bewußt aufgrund ihrer Bauweise entschieden, nachdem die Vorgängerin sich in der Tasche eingeschaltet, das Objektiv ausgefahren und dabei aus Platzmangel sich selbst zerstört hatte. So etwas sollte nicht noch einmal passieren. Tatsächlich hat sie nicht unter allen Umständen die besten Bilder gemacht, aber 2004 war die Prismenoptik die beste Möglichkeit, eine robuste Kamera zu bauen, die man in die Hosentasche stecken konnte. Mobiltelefone hatten eine Auflösung von 1,2 oder vielleicht 2 MP - da hatte die DiMAGE X50 deutlich mehr zu bieten. Einfach dadurch dass ich sie immer dabei hatte, habe ich damit viele Fotos gemacht, die sonst niemals entstanden wären. Bei Kameras für die Hosentasche wird es wohl in Zukunft immer weniger die Optik richten. Wenn es jetzt Mobiltelefone mit über 100 MP und jeder Menge Rechenleistung gibt, wird man die Kosten für Optik begrenzen und Bildkorrekturen rechnerisch umsetzen. Und was mit rein elektronischem Zoom nicht erreichbar ist, wird einfach mit mehreren Objektiven gelöst. Bei der DiMAGE X50 lagen die bewegten Teile der Optik im inneren und waren so geschützt. Dieses eigentlich geniale Prinzip wird jetzt zunehmend überflüssig. Einen optischen Sucher haben Mobiltelefone aber immer noch nicht..."

8 Besucher von digicammuseum.de haben/hatten diese Kamera.
4 benutzen sie immer noch.
Alle Kameras funktionieren noch einwandfrei.

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Neu gekauft (Erstbesitzer)
Gebraucht gekauft / bekommen
Als Sammelstück gekauft / bekommen

Frage 2/4:

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Ja, laufend
Ja, gelegentlich
Nein
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Frage 3/4:

Was ist aus der Kamera geworden?

Habe sie noch
Habe sie verkauft
Habe sie verschenkt
Habe sie weggeworfen

Wie viele Jahre haben Sie die Kamera ca. benutzt? Jahre

Frage 4/4:

In welchem Zustand ist die Kamera bzw. in welchem Zustand war sie am Ende?

Voll funktionsfähig
Etwas lädiert, aber man konnte sie noch benutzen
Defekt durch Sturz / Sand / Wasserschaden
Objektivfehler (fährt nicht mehr aus oder ein / klemmt / stellt nicht mehr scharf)
Bildschirm defekt/gebrochen
Sensorfehler (Bildstörungen oder nur schwarze Bilder)
Geht nicht mehr an
Andere Fehler

Extrafrage

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Ich möchte herausfinden, wie lange Digitalkameras im Einsatz sind, warum sie ersetzt werden und wie häufig die gängigsten Defektarten vorkommen. Als Sammler ist es natürlich auch wichtig zu wissen, zu welchen Prozentsätzen Kameras verkauft werden, in der Schublade liegen oder im Müll landen. Alle Angaben werden anonym erfasst. Sobald eine nennenswerte Datenbasis erreicht ist, werde ich die wichtigsten Erkenntnisse zusammenstellen und hier verlinken.

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