Sony DSC-D770

       

Sonys DSC-D770 gehört zur Kategorie der Spiegelreflexkameras mit nicht wechselbarem Objektiv und ist in ihrer Zeit daher am ehesten mit den C-1000 / C-1400-Modellen von Olympus vergleichbar. Im Gegensatz zu diesen war die Kamera aber konsequent auf den professionellen Einsatz zugeschnitten und mit einem entsprechend hohen Preis ausgestattet.

Die Spiegelreflexoptik ist mit einem halbdurchlässigen Spiegel realisiert, so dass keine bewegliche Spiegelmechanik notwendig ist. Dafür kommt aber auch nur ein Teil des vom Objektiv eingefangenen Lichts auf dem Sensor an. Die gleiche Konstruktion hat Olympus später bei den Modellen E-10 und E-20P verwendet.

Das Objektiv reicht mit fünffachem Zoombereich vom leichten Weitwinkel (28 mm) bis weit in den Telebereich (140 mm), so dass für die meisten Anwendungen keine zusätzlichen Linsen zur Brennweitenverlängerung oder -verkürzung erforderlich waren.

Als Speichermedium hat Sony PC-Cards vorgesehen, wobei in den meisten Fällen wohl Adapter für CF-Karten, SM-Karten oder Sonys neu eingeführte Memory Sticks eingesetzt wurden.

Die Kamera ist geradezu übersät mit Einstellrädchen und Knöpfchen, so dass die meisten Optionen für einen geübten Anwender ohne Ausflug ins Menü verstellt werden können. Letzteres wird auf einem – für das Jahr 1999 – erstaunlich großen LC-Bildschirm dargestellt. Dieser dient auch der Bildkontrolle oder der Bildkomposition per „Live-View“. Für die Anzeige der wichtigsten Einstellungen ist auf der Gehäuseoberseite ein monochromes LC-Display eingebaut.

Die DCS-D770 war zu ihrer Zeit einzigartig auf dem Markt und brachte zahlreiche Features mit, die es zu ihrer Zeit anderswo noch gar nicht gab – oder nur bei Spiegelreflexkameras zu einem noch deutlich höheren Preis. Mit Ihrer Bauart und dem Bedienkonzept erinnert sie sehr stark an hochwertige Bridgekameras, die in den Jahren danach auf den Markt kamen. Nur dass diese keine Spiegelreflexoptik und dafür einen elektronischen Sucher hatten. Im Grunde wäre die DCS-D770 auch heute noch eine brauchbare Kamera – nur die Bildauflösung von nur 1,4 Megapixeln ist heute natürlich völlig indiskutabel.

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