Sony DSC-F505

Objektiv mit Anhängsel

Die DSC-F505 hat ohne Frage eines der ungewöhnlichsten Gehäusedesigns. Der relativ konventionell gestaltete Kamerabody wirkt geradezu winzig im Vergleich zu dem gewaltigen Objektiv. Beide Teile sind über ein Drehgelenk miteinander verbunden, so dass man aus verschiedenen Blickwinkeln fotografieren kann. Ein optischer Sucher war bei dieser Konstruktion leider nicht machbar. Dafür entschädigt aber der sehr gute Bildschirm, der als Hybrid LCD auch mit abgeschalteter Hintergrundbeleuchtung im Tageslicht eine ordentliche Qualität liefert.

Das Objektiv protzt per Aufdruck mit 10fachem Zoom, wobei allerdings bereits ein zweifacher Digitalzoom großzügig eingerechnet ist. Aber auch der verbleibende fünffache Zoomwert war Rekord bei einer 2-Megapixel-Kamera und die DSC-F505 damit eine der ersten Superzoom-Kameras auf dem Markt. Die Optik stammt von Carl Zeiss und liefert eine ausgezeichnete Bildschärfe. Es glänzt zudem mit geringen Verzeichnungen und minimalen chromatischen Fehlern.

Schönwetterkamera

Weniger überzeugend ist der von Sony verwendete Sensor. Obwohl das Objektiv über den gesamten Brennweitenbereich sehr lichtstark ist, scheint die Kamera fast nachtblind zu sein. Wenig Licht führt in den Aufnahmen außerdem zu ungewöhnlich starkem Bildrauschen.

Die Kamera ist gut zu bedienen. Da das Objektiv deutlich schwerer als der Body ist, hält man die Kamera automatisch mit der linken Hand am Objektiv fest und bedient den Auslöser mit der rechten. Für einhändiges Fotografieren ist die Kamera nicht gemacht. Der Objektivring dient der manuellen Fokussierung, der Zoom wird konventionell per Zoomwippe gesteuert. Neben verschiedenen Belichtungsprogrammen kennt die DSC-F505 auch eine Zeit- und eine Blendenautomatik. Eine komplett manuelle Belichtungssteuerung fehlt.

Kommentar von Dr.Bodart:
"Vorteil: Gute Wiedergabe von Grüntönen gemessen am Alter Nachteil: Sehr dunkler Bildschirm an allen drei Kameras, nutzlos im Freien. Nur mit Diabetrachter-Konus einzusetzen dessen Befestigungsmöglichkeit leider fehlt."

Kommentar von Sokkel:
"Keine Ahnung, ob sie mit neuen Akku/übers Netzteil noch geht, aber wieso sollte sie nicht. Erinnere mich gerne an sie. Der Autofokus war miserabel und langsam, aber wenn das Teil dann doch scharfgestellt hat, waren die Bilder einfach spitze. Die 2,1-MP-Bilder, die ich damals leicht bearbeitet in > DinA1 ausdrucken (oder war es damals noch beleuchten?) und rahmen ließ, kann man immer noch gut ansehen. Die Kamera hat ihre Auflösung wirklich ausgenutzt."

Kommentar von Dirk S.:
"Für mich als Amateur hat die Kamera immer tolle Bilder abgeliefert. Der im Bericht gefallene Begriff Schönwetterkamera ist aber sicher zutreffend. Sehr problematisch waren die Akkus. Auf die Anzeige der Restlaufzeit konnte man sich kaum verlassen. Das besserte sich erst als man Akkus von Fremdherstellern kaufen konnte die obendrein noch viel günstiger waren."

Kommentar von anonym:
"Fotos damit bei Mannesmann.Fotomonat.de - Webseite ist von 2000"

Kommentar von Klausi:
"Die Kamera machte richtig gute Bilder. Irgendwann war jedoch die Pixelzahl für mich zu gering. Nach einigen Jahren ist die kleine Haltenase für den Akku abgebrochen; die Kamera funktionierte aber trotzdem noch. Die Original-Akkus waren einfach zu teuer (über 90 Euro) und ließen schon nach 1 bis 2 Jahren deutlich nach. Der Gesamteindruck war trotzdem sehr positiv, hervorzuheben ist die hochwertige Optik."

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