Sony DSC-H5

       

Die DSC-H5 kam 2006 gemeinsam mit dem Modell DSC-H2 auf den Markt. Beide Kameras trennten die Sensorauflösung (6 vs. 7 Megapixel), die Größe des Bildschirms und der Verkaufspreis. Ansonsten waren sie identisch. Beide Modelle gab es in schwarz und in silber, wobei letzteres sehr nach Plastik aussieht und der feinen Technik eine etwas schäbige Verpackung antut.

Die Kamera ist eine typische Bridge-Kamera der Ultrazoom-Klasse. Das lichtstarke Objektiv wurde von Carl Zeiss gerechnet, hat zwölffachen Zoombereich und einen optischen Stabilisator. Damit spielte sie in einer Klasse mit Canons S3 IS. Die im Vorjahr erschienenen Olympus C-8080 und Fuji S9500 hatten zwar eine höhere Auflösung, dafür aber noch keinen Bildstabilisator.

Als Sucher kommt – wie eigentlich bei allen Ultrazoom-Kameras – ein kleiner Bildschirm zum Einsatz. Dieser ist nicht besonders hoch aufgelöst, so dass man deutlich die einzelnen Pixel sehen kann und eine Beurteilung der Bildschärfe kaum möglich ist. Dies hat er mit dem Hauptbildschirm gemeinsam, der mit 7,5 cm Diagonale dafür ziemlich groß geraten ist.

Die Kamera ist gut zu bedienen und erfreut mit logisch angeordneten Bedienelementen. Leider fehlt ein Näherungssensor zur automatischen Umschaltung zwischen Bildschirm und Sucher. Das muss per Knöpfchen gemacht werden. Anstelle der Zoomwippe hätte ich mir die Brennweitenverstellung per Objektivring gewünscht, aber das ist sicher Geschmackssache. Elegant gelöst ist das Einstellrad unter dem Auslöser, das man zur Bestätigung auch hineindrücken kann (Jog-Dial). Das Moduswahlrad kombiniert einsteigerfreundliche Szenenmodi mit den Halbautomatiken und dem manuellen Belichtungsmodus, über die sich fortgeschrittene Fotografen freuen.

Großes Lob erhielten DSC-H2 und DSC-H5 für die Bildqualität, wobei die Tester allerdings kaum einen Unterschied zwischen den beiden Modellen feststellen konnten. Offenbar limitiert das Objektiv und die Verarbeitungslogik die maximal erreichbare Auflösung in diesem Fall eher als der Sensor. Auch aus heutiger Sicht macht die Kamera schöne Bilder, die für die meisten Anwendungsfälle voll und ganz ausreichen.

Kommentar von anonym:
"Auslöser defekt: Fokussierung durch halben Druck nicht mehr möglich. Ein sehr häufiges Problem dieser Serie laut Netz."

Kommentar von Michael H.:
"Die Sony H5 war eine geniale Entwicklung. Ich nutzte sie beruflich bedingt von 2006-2010 sehr oft, von 2011-2014 gelegentlich meistens in staubträchtiger Umgebung (Braunkohlentagebau). Man mußte sich eben vorsehen (vor Staubsturm u. Regentropfen/Schnee)! Die Kamera wurde meist im P-Modus betrieben. Korrekturen der aufgenommenen Fotos waren i.d.R. nicht nötig. Leider ist sie vor einigen Tagen einem Staubsturm "zum Opfer gefallen". m.h.-08.10.2019"

Kommentar von Sonja:
"Tolle Kamera, habe 2007 Fotos vom 100 jährigen TT auf der Isle of Man gemacht. Gebrauche die heute noch :)"

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