Sony DSC-HX50

     

Die DSC-HX50 ist eine Edel-Kompaktkamera, allerdings mit 30fachem Zoombereich und gleichzeitig ein guter Reisebegleiter, aber mit allen Einstellmöglichkeiten einer Bridgekamera.

Äußerlich macht sie mit dem gewaltigen Objektivtubus schon einiges her. Oben sitzen gleich zwei Einstellräder – das Moduswahlrad und die Verstellung der Belichungskorrektur. Ein universelles Einstellrad ist im Steuerkreuz auf der Kamerarückseite verbaut.

Neben dem weit herausspringenden, aber ziemlich winzigen Blitz gibt es noch einen universellen Zubehörschuh, der abgesehen von Aufsteckblitzen auch einen elektronischen Sucher oder ein Mikrofon aufnehmen kann.

Der große Zoombereich hat bei fast allen Kameras dieses Typs eine unangenehme Nebenerscheinung: Der Sensor ist sehr klein. Außerdem ist das Objektiv nicht besonders lichtstark. Das wird einerseits durch den optischen Bildstabilisator kompensiert und andererseits durch den rückseitig belichteten CMOS-Sensor „Exmor R“. Der hat 20 Megapixel, was dem Bildprozessor beim Entrauschen der Aufnahmen einiges abverlangt.

Wie bei vielen Kameras dieser Generation wurde ein Wi-Fi-Empfänger eingebaut, so dass man die Bilder kabellos übertragen kann. Für 20 Euro Aufpreis konnte man das Modell DSC-HX50V bekommen, bei dem zusätzlich ein GPS-Modul die Aufnahmen mit den geografischen Koordinaten des Aufnahmeorts verzieht.

Die DSC-HX50 ist ein typischer Vertreter einer Entwicklung bei Kompaktkameras, die parallel zum Niedergang der gesamten Kameraklasse trotzdem bis heute anhält. Was in den Jahren bis ca. 2010 das Wachstum der Bildauflösung war, wurde danach durch das Wachstum des Zoombereichs abgelöst. Beide Parameter stehen nur bedingt für die Qualität einer Kamera, allerdings kann sich jeder etwas darunter vorstellen und somit eignen sie sich optimal als Verkaufsargument.

Grundsätzlich ist gegen die Entwicklung nichts einzuwenden. Diese Kameras sind High-Tech-Geräte, die unter idealen Lichtverhältnissen bei vollem Tele aus der Hand Bilder mit voller Auflösung produzieren. Den meisten Käufern dürfte nur nicht klar sein, dass unter nicht ganz idealen Bedingungen das Bild wahlweise unscharf, verwackelt oder verrauscht wird. Und zwar nicht, weil die Kamera schlecht ist, sondern weil unter den gegebenen Bedingungen und den physischen Eigenschaften der Kamera einfach nicht mehr herauszuholen ist. Vermutlich wäre es ehrlicher, wenn die Kamera bereits bei der Aufnahme einen Qualitätsindex anzeigen würde, um im Sinne des Erwartungsmanagements beim Besitzer weniger Frust aufkommen zu lassen oder ihn zu bildverbessernden Maßnahmen zu veranlassen (Kamera auflegen, Tele reduzieren, gar kein Bild machen…)

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