Sony DSC-P52

Die DSC-P52 ist das mittlere Modell der drei Kameras aus der DSC-P-Familie, die im Frühjahr 2003 auf den Markt kamen. Mit den Schwestermodellen DSC-P32 und DSC-P72 teilt die Kamera nicht nur den 3-Megapixel-Sensor, sondern auch eine ganze Reihe von Features: Alle haben nun ein auf Deutsch einstellbares Menü, können beliebig lange Videos in VGA-Auflösung  aufzeichnen, haben das gleiche Gehäusedesign und die gleichen Bedienelemente, ein paar neue Motivprogramme und den Smart-Zoom-Modus. Letzterer ist ein digitaler Zoom, der allerdings nur bei reduzierter Bildauflösung verfügbar ist und maximal bis zur nativen Sensorauflösung zoomt. Es wird folglich nicht per Interpolation die Pixelzahl hochgetrieben, was sehr lobenswert ist.

Der wesentliche Unterschied der drei Modelle liegt im Objektiv: Während die DSC-P32 eine feste Brennweite und die DSC-P72 ein dreifaches Zoom hat, ist die DSC-P52 mit einem zweifachen Zoom ausgestattet. Bei der DSC-P72 verschwindet das Objektiv im ausgeschalteten Zustand komplett im Gehäuse und muss daher beim Einschalten erst ausgefahren werden. Bei der DSC-P52 hat Sony hingegen einen ziemlich weit vorstehenden, festen Objektivtubus eingebaut. Der bleibt dann auch beim Zoomen unbeweglich. Diese Kombination beschert der Kamera sehr geringe Einschaltzeiten.

Diese drei sehr unterschiedlichen Objektivkonstruktionen rechtfertigen auch, dass Sony gleich drei ansonsten identische Modelle gebaut hat. Vielleicht war es auch ein Experiment, welche der Kameras bei den Kunden am besten ankommen. Dabei scheint die DSC-P52 den geringsten Zuspruch bekommen zu haben, da sie als einziges Modell keinen direkten Nachfolger hatte.

Kommentar von eckende:
"Der Fill-in Blitz arbeitete ganz hervorragend, also gut abgestimmt bei Sonnenlicht. Die Kamera war vielleicht etwas klobig, dafür war das 2-fach Zoom gut geschützt und die Kamera somit robust. Die Bilder damit können sich auch heute noch sehen lassen."

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