Casio Exilim Card EX-S100

     

Als die EX-S100 im Oktober 2004 auf den Markt kam, war ihre Auflösung von 3,2 Megapixeln bereits deutlich überholt. Während andere Hersteller diese Auflösung noch maximal in der absoluten Einsteigerklasse anboten, entschied sich Casio anders: Die ES-S100 ist eine Lifestyle-Kamera mit ausgesprochen elegantem und hochwertigem Design.

Und sogar einen Superlativ brachte Casio in diesem Modell unter: Sie war zu ihrer Zeit die flachste Kamera mit optischem Zoom in herkömmlicher Bauweise. Dies ist insbesondere einer Keramiklinse mit extrem hohem Brechungsindex zu verdanken. Die Technik heißt „LUMICERA“ und wurde von Murata Manufacturing zugekauft und von Casio für die Nutzung in Digitalkameras optimiert. Angeblich können Objektive mit diesen Linsen 20% kompakter gebaut werden. Ich konnte nicht herausfinden, ob die Technik noch in weiteren Kameras von Casio zum Einsatz kam. Bei späteren Modellen der Exilim-Card-Serie (EX-S500, EX-S10, EX-S200) scheint keine mehr eingebaut zu sein.

Möglicherweise lag das daran, dass die Miniaturisierung auch mit einem sehr kleinen Sensor erkauft wurde. Hinzu kommt die geringe Lichtstärke des Objektivs und das führt zu einer absoluten Schönwetterkamera.

Abgesehen vom Objektiv ist die EX-S100 eine ziemlich gewöhnliche Kamera ihrer Klasse. Casio hat allerdings jede Menge Software-Features eingebaut, die mal nützlicher sind (automatische Umschaltung zwischen Normal- und Makromodus) und mal eher in Richtung Spielerei gehen (Man kann sich gegenseitig fotografieren und die Kamera bastelt ein Paarfoto daraus).

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Defekt durch Sturz / Sand / Wasserschaden
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