Casio Exilim EX-Z4

Flachmann

Die EX-Z4 ist ein ganz typischer Vertreter von Casios Exilim-Baureihe. Merkmale sind das sehr kompakte Aluminiumgehäuse, ein sehr hochwertiges Erscheinungsbild und der relativ große Bildschirm.

Bei der EX-Z4 verbaute Casio zudem ein Dreifach-Zoom-Objektiv von Pentax. In Kombination mit dem 4MP-Sensor entstehen so ansprechende Bildresultate.

Die Kamera hat keinerlei Buchsen, an denen direkt Kabel angeschlossen werden könnten. Anstelle dessen ist auf der Gehäuseunterseite eine schmale Buchse. Diese dient der Verbindung mit einer Dockingstation, welche ihrerseits mit einem Netzteil und per USB mit einem Computer verbunden wird. Die Dockingstation dient somit einerseits zur Datenübertragung und andererseits zum Laden des winzigen Lithium-Ionen-Akkus.

Beim Nachfolgemodell EX-Z40 wurde das Design geringfügig geändert. Die wesentliche Neuerung ist der größere Akku mit nahezu doppelter Kapazität. Damit erreicht die Kamera wesentlich praxistauglichere Laufzeiten und erspart die Anschaffung von weiteren Akkus, um auch nur einen Urlaubstag zu überstehen.

Ich habe beide Modelle in stark derangiertem Zustand auf Flohmärkten gekauft. Die Z40 ist offenbar aus größerer Höhe heruntergefallen und quittiert Versuche, sie einzuschalten mit einem "Lens Error". Die Z4 funktioniert hingegen einwandfrei, hatte aber ein gebrochenes Display. Das brachte mich auf die Idee, den Bildschirm zu tauschen, um ein funktionsfähiges Exemplar zu erhalten. Das war nicht ganz so einfach, weil der Bildschirm zwar gleich groß und auch elektrisch identisch ist, das Verbindungskabel zur Elektronik jedoch verschieden lang. Der Einbau des Bildschirms der Z4 in die Z40 war letztlich einfach machbar (das Kabel macht unter dem Display eh eine Schlaufe, die dann halt etwas größer ausfällt). Damit war mir aber nicht geholfen, weil ich damit das defekte Display mit der defekten Optik kombiniert hatte. Umgekehrt war der Fall schwieriger: Das kurze Kabel konnte nicht wie ursprünglich unter der Platine für die Tasten auf der Kamerarückseite verlegt werden, sondern nur darüber. Das führt dazu, dass der Gummiknopf der ?Disp?-Taste über das Kabel auf den Knackfrosch der Taste drückt. Auf die Dauer könnte das das Displaykabel beschädigen. Für den Moment habe ich aber aus zwei defekten Kameras zumindest wieder eine voll funktionsfähige gebaut - und das für in der Summe 7 Euro. Nur für den Fall, dass mal jemand auf das gleiche Problem stößt...

Beispielbilder

Am Schlittenhang, Moosbronn, 14.12.2008
Am Schlittenhang, Moosbronn, 14.12.2008
Am Schlittenhang, Moosbronn, 14.12.2008

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Voll funktionsfähig
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