Casio Exilim EX-ZR700

       

Die Casio Exilim EX-ZR700 ist eine kompakte Reisezoom-Kamera und damit vergleichbar mit den Modellen der TZ-Serie von Panasonic oder der Nikon S9500. Gegenüber vielen vergleichbaren Kameras verzichtete Casio darauf, bei der EX-ZR700 GPS oder Wi-Fi zu integrieren. Die Alleinstellungsmerkmale liegen in anderen Bereichen.

Ein Hinweis steht gleich auf der Vorderseite: HS bedeutet „High Speed“ und das trifft gleich in mehrfacher Hinsicht zu. Casio hat der Kamera gleich fünf Prozessoren spendiert, die gemeinsam für extrem kurze Reaktionszeiten sorgen. Das äußert sich einerseits darin, dass die Kamera nach einer Aufnahme fast sofort wieder bereit ist, obwohl im Hintergrund noch das aufgenommene Bild prozessiert und gespeichert wird. Das kommt auch der Serienbildgeschwindigkeit von 30 Bildern pro Sekunde zugute. Bei reduzierter Auflösung sind noch höhere Raten mit bis zu 1000 Bilders pro Sekunde möglich. Die Kamera kann einige Bildbearbeitungs-Tricks, von denen Focus-Stacking bei Makros und unscharf gerechnete Hintergründe bei Portraits zu den interessantesten gehören.

Äußerlich wirkt die Kamera sehr hochwertig mit einem zeitlosen, eleganten Design. Die Bedienelemente beschränken sich auf ein kombiniertes Rad mit Richtungstasten, wenige einzelne Knöpfchen und ein Moduswahlrad. Der Blitz muss von Hand entriegelt und wieder zugeklappt werden. Das Objektiv hat einen 18fachen Zoombereich und ist mit einem rückseitig belichteten 16MP-Sensor kombiniert. Der Bildstabilisator sitzt dabei im Objektiv.

Ein seltenes, aber sehr praktisches Feature ist der Mikro-USB-Anschluss, über den man den Akku mit einem Handy-Ladegerät aufladen kann. Das hat man meist eh dabei.

Bei einem Rundgang mit der Kamera war ich sehr positiv überrascht: Die Kamera reagiert schnell und fokussiert sehr sicher und flott. Die Bedienung ist logisch und unkompliziert, so dass die Kamera auch heute noch viel Spaß macht. Am Ende kommt es aber natürlich auf die Bildergebnisse an und auch da gibt sich die EX-ZR700 keine Blöße: Bis in den extremen Telebereich sind die Bilder scharf und weitgehend frei von Bildfehlern. Farben und Belichtung sind in Ordnung. Natürlich muss man die Resultate vor dem Hintergrund sehen, dass es sich um eine Ultrazoom-Kamera mit winzigem Bildsensor handelt. Dafür schlägt sie sich aber sehr gut. Zukünftig wird die Kamera wohl ins Ausflugsgepäck meiner Frau wandern und dort die Canon SX-210IS verdrängen.

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