Fuji FinePix 4900 Zoom

     

Bereits im ausgeschalteten Zustand imponiert die FinePix 4900Z mit einem gewaltigen Objektivtubus. Schaltet man die Kamera ein, verlängert sich dieser um weitere knapp 4 Zentimeter. Das macht schon auf den ersten Blick deutlich, dass hier wohl ein ordentlicher Zoomfaktor am Start ist. Noch beeindruckender als der Zoombereich von auf Kleinbild umgerechneten 35 – 210 mm (6fach) ist die durchgehend hohe Lichtstärke von Blende 2,8 – 3,1.

Das Objektiv liefert in Kombination mit dem 2,4 Megapixel-Sensor in Fujis hauseigener Super-CCD-Technik nicht nur scharfe Bilder, sie leiden auch nur wenig unter Vignettierungen oder Verzeichnungen an den Enden des Zoombereichs. Die Kamera ist auch ausgesprochen schnell in der Signalverarbeitung und Bildspeicherung. Sie schafft bis zu 5 Bilder pro Sekunde im Serienbildmodus. Das ist für eine Kompaktkamera ausgezeichnet, erst recht bei den als langsam verschrienen Smart-Media-Karten als Bildspeicher.

Die 4900Z protzt mit Bedienelementen. Neben den üblichen Zutaten einer Bridgekamera (Moduswahlrad, Vierwegewippe, Funktionstasten für die wichtigsten Einstellungen) findet sich ein ungewöhnliches Einstellrad unter dem Modusrad, eine Zoomwippe seitlich am Objektiv und ein Objektivring zur manuellen Schärfeeinstellung. Die Vielfalt ist anfangs etwas erschlagend und man muss eine Weile üben, bis man jeden Knopf auf Anhieb findet. Dafür geht die Bedienung dann flott von der Hand. Und weil die Tasten alle unterschiedlich geformt sind, muss man dabei nicht einmal mehr hinschauen. Schade ist allerdings, dass sich die Menüführung nur auf Englisch und Französisch einstellen lässt.

Im Jahr 2000 zählte die FinePix 4900Z zu den besten Superzoom- und Bridge-Kameras. Kritisiert wurde sie vor allem wegen dem gering auflösenden elektronischen Sucher, einer blaustichigen Sucheranzeige und einem vor allem bei Kunstlicht gelegentlich danebenliegenden Weißabgleich.

Kommentar von Gerhard Kempf:
"Akkus haben nicht sehr lange Standzeit! Ich habe auch keine Ladestation für die Akkus mehr, leider."

Kommentar von Jonas:
"An Gerhard Kempf: Die Akkus können in der Kamera geladen werden. Man braucht nur ein generisches Netzteil mit Hohlstecker und der passenden Spannung."

14 Besucher von digicammuseum.de haben/hatten diese Kamera.
9 benutzen sie immer noch.
79% der Kameras funktionieren noch einwandfrei.

Sie besitzen dieses Modell oder hatten es früher einmal? Bitte beantworten Sie ein paar kurze Fragen dazu!

Wozu diese Umfrage? / Datenschutz

Frage 1/4:

Woher haben Sie die Kamera bekommen?

Neu gekauft (Erstbesitzer)
Gebraucht gekauft / bekommen
Als Sammelstück gekauft / bekommen

Frage 2/4:

Benutzen Sie die Kamera heute noch?

Ja, laufend
Ja, gelegentlich
Nein
Habe sie nie benutzt

Frage 3/4:

Was ist aus der Kamera geworden?

Habe sie noch
Habe sie verkauft
Habe sie verschenkt
Habe sie weggeworfen

Wie viele Jahre haben Sie die Kamera ca. benutzt? Jahre

Frage 4/4:

In welchem Zustand ist die Kamera bzw. in welchem Zustand war sie am Ende?

Voll funktionsfähig
Etwas lädiert, aber man konnte sie noch benutzen
Defekt durch Sturz / Sand / Wasserschaden
Objektivfehler (fährt nicht mehr aus oder ein / klemmt / stellt nicht mehr scharf)
Bildschirm defekt/gebrochen
Sensorfehler (Bildstörungen oder nur schwarze Bilder)
Geht nicht mehr an
Andere Fehler

Extrafrage

digicammuseum.de sucht zum Ausbau und zur Optimierung der Sammlung laufend historische Digitalkameras. Möchten Sie die Kamera abgeben? Dann schicken Sie mir einfach eine Mail. Ich melde mich kurzfristig.

Kommentare

Wollen Sie noch etwas mitteilen? Haben Sie Anmerkungen zu diesem Modell oder zu der Beschreibung auf dieser Webseite?

Name / Pseudonym:


Wenn Sie uns eine Frage stellen oder eine Kamera anbieten möchten, senden Sie bitte eine Mail an info@digicammuseum.de

Wozu diese Umfrage?

Ich möchte herausfinden, wie lange Digitalkameras im Einsatz sind, warum sie ersetzt werden und wie häufig die gängigsten Defektarten vorkommen. Als Sammler ist es natürlich auch wichtig zu wissen, zu welchen Prozentsätzen Kameras verkauft werden, in der Schublade liegen oder im Müll landen. Alle Angaben werden anonym erfasst. Das Resultat als statistische Auswertung finden Sie hier.

Datenschutz: Wenn Sie einen Kommentar schreiben, geben Sie bitte keine personenbezogenen Daten an. Wenn Sie gerne eine Antwort von mir hätten, senden Sie bitte eine Mail an info@digicammuseum.de. Um die versehentliche Mehrfachabsendung der Umfrage zu verhindern, wird die IP-Adresse als Hashwert gespeichert. Daraus ist kein Personenbezug ableitbar.

Kommentare werden geprüft und gegebenenfalls auf dieser Seite veröffentlicht. Das gilt aber nur, wenn der Kommentar eine sinnvolle Ergänzung ist. Werbliche Kommentare werden grundsätzlich nicht veröffentlicht.