JVC GC-X1

       

Mit der GC-X1 brachte JVC im Jahr 2000 eine sehr hochwertige Kompaktkamera in der Klasse einer Canon S20 oder Olympus C-3000 Zoom auf den Markt. Das elegant geschwungene Gehäuse ist auf der Frontseite aus Metall und war neben dem klassentypischen Silber auch in einem kräftigen Dunkelblau erhältlich.

Mit ihrem 3-Megapixel-Sensor und dem Dreifach-Zoom-Objektiv war die GC-X1 eine alltagstaugliche Kamera. Ihre besondere Stärke sollten aber Aufnahmen unbeweglicher Objekte sein. Dafür hat sie gleich drei spezielle Modi: Erstens kann sie per Pixel-Verschiebung Bilder mit erhöhter Auflösung aufnehmen, was laut JVC Aufnahmen auf 6-Megapixel-Niveau ermöglichen soll. Zweitens kann die Kamera durch Kombination von zwei verschieden belichteten Aufnahmen einen höheren Dynamikumfang erreichen – ein Verfahren, das heute als „HDR“ bekannt ist. Und drittens soll durch Verrechnung mehrerer Aufnahmen das Rauschen minimiert werden können. Alle drei Verfahren funktionieren auch, durch die Einschränkung auf unbewegte Motive dürften sie in der Praxis aber für die wenigsten Käufer relevant gewesen sein.

Unerfreulich war die Wärmeentwicklung der Kamera im Betrieb und die damit verbundene kurze Akkulaufzeit. Auf Rückfrage meinte JVC damals, „das sei eben so“. In der Folge brachte JVC die Kamera in nahezu unveränderter Form noch dreimal auf den Markt: Als GC-X3, GC-QX3 und GC-QX5. Die beiden letzteren erschienen aufgrund eines nur dort zu gebrauchenden FullHD-Videoausgangs für Standbilder nur noch in den USA. Und damit endete dann auch schon die Zeit von JVC als Hersteller ambitionierter Digitalkameras.

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Voll funktionsfähig
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