JenOptik JD 350 entrance

     

Die JD 350 kann einen gewissen Niedlichkeitsfaktor für sich verbuchen. Gemessen am Großteil der Mitbewerber ihrer Zeit ist sie winzig klein. Dafür musste der Käufer auch mit einer minimalen Ausstattung vorliebnehmen. Neben dem Einschalter, der schräg unter dem Objektiv zu finden ist, gibt es noch ganze drei Knöpfchen und ein Statusdisplay. Der Auslöser ist da schon eingerechnet.

Leider liefert die Kamera auch in Sachen Bildqualität karge Kost. Die Sensorauflösung liegt bei 640 x 480 Pixeln, aber selbst diese erreicht die Kamera bei weitem nicht. Das Sensorsignal wird offenbar heftig nachgeschärft und die Kontraste so stark betont, dass die Bilder geradezu zerstört wirken.

Die Verarbeitung des Kameragehäuses ist mäßg. Die JD 350 knirscht schon beim Anfassen. Der Gummistreifen als Abdeckung der Anschlüsse ist fummelig und hält nicht besonders gut. Und wieder einmal waren die winzigen Plastikhäkchen im Batteriefachdeckel dem Federdruck der Kontakte nicht gewachsen, so dass der Deckel nicht mehr zu bleibt.

Wie so oft bei den frühen Jenoptik-Modellen, stammte auch die JD 350 entrance aus den Regalen der taiwanesischen Firma Skanhex. Dort hieß sie SX-35F. Aus der gleichen Quelle stammte auch die JD 350 Video, die sich durch ein halbtransparentes Gehäuse und die mögliche Verwendung als Webcam unterscheidet.

Kommentar von Alex aus HD:
"Sie war mein Einstieg in die digitale Bilderwelt! Dass die Kamera keinen Monitor hatte, um gleich prüfen zu können ob das Bild was geworden ist, störte mich zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht, denn wenn man zuvor nur analoges Fotografieren gewohnt war, war dieses damals noch normal! Was mich damals an ihr begeisterte war die Tatsache, dass man nicht ein paar Tage auf die Entwicklung der Bilder warten musste, sondern "ruck zuck" (zwinker) die Bilder auf den PC laden konnte. Was natürlich noch schneller ging, wenn man einen Laptop dabei hatte! Damals, war ich einer der ersten in der Firma, der so eine digitale Kamera hatte, was dann natürlich dann auch mal dazu genutzt wurde, als unser alter Meister in den Ruhestand verabschiedet wurde, davon Bilder zu machen! Deshalb sag ich mir heute im Nachhinein: Besser eine mäßig gute Digicam als KEINE! Natürlich sind, wie oben schon beschrieben, auch bei meiner Kamera die Batteriefachfüße abgebrochen, was wohl nach meiner Einschätzung eher an den Akkus lag, da diese von den Maßen etwas länger waren, als normale Batterien, dieses hielt mich aber nicht davon ab, weiter mit ihr Bilder zu machen! Hier löste dieses Problem ein Tesaband, dass doch zumindest die Batterien beim Transport an ihrem Platz blieben. Schön war an der Kamera, dass ich sie überall mit hinnehmen konnte und sie locker in der Hosentasche Platz fand! Also genau dieses "Glück", was heute jeder hat, wenn er ein Handy besitzt!"

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