Sony MVC-FD81

     

Die MVC-FD81 war innerhalb der damals noch kleinen Digital-Mavica-Familie eine Neuerung. Die kleinen Modelle MVC-FD5 und MVC-FD51 hatten eine feste Brennweite und die Modelle MVC-FD7 und MVC-FD71 ein Zehnfach-Zoom-Objektiv. Im Vergleich dazu wirkt das Dreifach-Zoom der MVC-FD81 zunächst wie ein Rückschritt. Als Entschädigung war allerdings ein Sensor mit XGA-Auflösung (1024 x 768 Pixel) eingebaut, der zudem etwas weniger winzig als bei den Vorgängern war. Kurze Videos konnte die Kamera nun auch aufzeichnen.

In Zeiten, als viele Bildsensoren noch aus der Videotechnik stammten, war es erwähnenswert, dass die MVC-FD81 einen „Progressive-Scan-CCD“ hatte. Im Gegensatz zu Videosensoren, die wie beim Fernsehbild üblich in zwei Durchgängen („Interlace“) ausgelesen werden, lieferte der neue Sensor seine Bildinformationen in einem Durchgang. Dadurch entfiel das Risiko, dass es bei bewegten Objekten kammartige Bildfehler an vertikalen Kanten geben konnte.

Etwa ein Jahr nach der MVC-FD81 brachte Sony die nahezu funktionsgleiche MVC-FD83 auf den Markt, welche wiederum im Jahr darauf mit der MVC-FD85 einen Nachfahr mit 1,3-Megapixel-Sensor erhielt. Deren Design wurde ein Jahr später nochmals als MVC-FD87 auf den Markt gebracht und im Jahr 2002 fand die Baureihe dann mit der MVC-FD200 mit 2 Megapixeln ihr Ende.

 

Weiterführende Links

Ralf Jannke aus Bonn hat aus heutiger Sicht einen kritischen Blick auf das Nachfolgemodell MVC-FD83 geworfen und über seine Erfahrungen mit der Kamera berichtet.

Kommentar von Opulentus:
"Ich benutze die Kamera gelegentlich noch, um sie Leuten vorzuführen, die so etwas noch nie gesehen hatten. Spass ist garantiert."

Kommentar von dawidi:
"1998 war die Vorstellung einer Kamera mit Diskettenlaufwerk noch relativ naheliegend, Flash-Speicher war noch teuer und mit 2 oder 4 MB pro Karte nicht weit überlegen. Habe mich damals für eine "zukunftsweisende" Kamera mit SmartMedia-Chip entschieden - und wollte 2017 wissen, was ich damals versäumt habe, also eine Mavica sehr günstig gebraucht gekauft. Absolut neuwertig, wohl kaum benutzt, und keinerlei Alterungserscheinungen am Kunststoff, selbst der "InfoLithium"-Akku hat trotz 20 Jahren Alter noch nichts an Kapazität eingebüßt. Die Bildqualität ist für das Baujahr adäquat, die Menüführung und die Features (wahlweise manueller Fokus mit Fokusring, sinnvolle Belichtungsmodi, Bildeffekte, usw.) anderen gleich alten Kameras deutlich voraus. Vor allem der "Movie"-Modus - Fünf-Sekunden-MPEG-Clips mit 160x120 oder 320x240, mit Sound! - hat mich überrascht, soetwas war auch in 2-3 Jahre jüngeren Kameras noch nicht selbstverständlich. Das ständige Diskettenwechseln (in höchster Qualität passen 6-10 Bilder oder Videoclips auf eine Floppy) und das Hantieren mit der klobigen Kamera macht in der Tat Spaß, dieser "mechanische" Aspekt ist auch für Zuschauer unterhaltsam. Die Leute denken dabei meist zuerst an eine Polaroid..."

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