Toshiba PDR-M5

         

Mit ihrer plastiksilbrigen Klobigkeit hat die PDR-M5 eine gewisse Ähnlichkeit mit meiner ersten Digitalkamera, der HP 715. Durch die Idee, Objektivtubus, Sucher und Blitz in ein wuchtiges Mittelstück zu verfrachten, wirkt die Toshiba aber nochmal derber. Die Rückseite sieht hingegen – von dem etwas seltsamen Würmchen als Zoomwippe mal abgesehen – relativ aufgeräumt aus.

Technisch ist die PDR-M5 eine typische Vertreterin der 2-MP-Standard-Zoom-Kameras. Das Moduswahlrad gibt leider weniger her, als man im ersten Moment erwarten würde. Es beinhaltet auch die Positionen „Aus“, „Datenübertragung“, „Setup“ und „Anzeige“. Das lässt am Ende nur Raum für zwei Aufnahmemodi – automatisch und manuell. Im manuellen Modus kann der Weißabgleich, die Belichtungskorrektur, die Blende und das Fokusmessfeld bestimmt werden. Im Menü kommen dann noch Aufnahmeoptionen hinzu, von denen ein Videomodus und ein Bulb-Modus mit bis zu 8 Sekunden Belichtungszeit die überraschendsten sind.

Eine ungewöhnliche Idee ist das Status-Display neben dem Suchereinblick. Es ist tief im Gehäuse eingelassen, dafür aber beleuchtet und so auch bei Sonne gut ablesbar. Für das Hauptdisplay gilt dies allerdings leider nicht.

Aus heutiger Sicht ist die Kamera mit nur 2 Megapixeln natürlich extrem niedrigauflösend, schöpft aber auch dieses Potential nicht voll aus. Sie wäre aber auch wegen der sehr gealterten Akkus, der inzwischen ziemlich exotischen Smart-Media-Speicherkarte und der inzwischen leicht klebrig gewordenen Suchereinfassung heute kaum mehr sinnvoll zu verwenden. Auch wenn es vermutlich Spaß machen würde, die verdutzten Gesichter anderer Fotografen zu sehen, wenn man mit diesem Design-Dinosaurier unterwegs ist.

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