Hewlett-Packard Photosmart 318

Diese Kamera ist ein silbergraues, leicht schiefes Stück Nicht-Design. Ich fühle mich bei dem Anblick an das alte Kinderspiel erinnert, wo man ein Blatt Papier in drei Abschnitte faltet und gemeinsam ein Männchen malt – einer den Kopf, einer den Rumpf und einer die Beine. Die Komik ergibt sich dann, wenn beim Auseinanderfalten die Teile so gar nicht zueinander passen wollen. In diesem Falle waren mindestens drei verschieden minderbegabte Produktdesigner am Werk, so dass sich kein Gestaltungselement irgendwo wiederfindet und kein Bedienelement optisch zu einem anderen passt.

Lobenswert ist immerhin, dass Daumen, Zeige- und Mittelfinger guten Halt am Gehäuse finden und auch größere Hände eine bequeme Position finden. Die Bedienung ist äußerst schlicht, die Funktionen der Kamera auf das Nötigste beschränkt. Anstelle eines Steuerkreuzes für die Menübedienung hat HP ein Jog-Dial eingebaut, was in dieser Kameraklasse eher ungewöhnlich ist.

Das Objektiv ist eine schlichte Konstruktion mit Autofokus, aber fester Brennweite. Es gibt nur zwei Blendenstufen. Das ist vermutlich durch eine einfache Maske realisiert, die in den Strahlengang geschoben werden kann. Es gibt weder einen automatischen Objektivvorhang, noch einen Deckel zum Aufstecken bei abgeschalteter Kamera. Anstelle dessen hat HP eine Plexiglasscheibe vor der Objektivkonstruktion angebracht. Diese ist im angedeuteten Objektivtubus leicht nach innen versetzt, aber trotzdem in Gefahr, zerkratzt zu werden.

Wie bei den Schwestermodellen Photosmart 612 und Photosmart 715 aus der gleichen Generation ist die Kamera entsetzlich langsam.

Die Bildresultate sind nur bei gutem Licht halbwegs überzeugend. Innenaufnahmen erscheinen trotz des recht kräftigen Blitzes eher matschig und von Rauschen überlagert.

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