Apple Quicktake 100

Ein Vergleich der Quicktake 100 mit der Kodak DC40 fördert einige Ähnlichkeiten zu Tage: Die Bauform ist gleich, die Anordnung der Bedienelemente ähnelt sich stark. Das ist kaum verwunderlich, da Apple die Entwicklung gemeinsam mit Kodak gemacht hat. Typisch für Apple ist die schlanke und elegante Erscheinung der Kamera, während das Pendant von Kodak eher klobig und unförmig wirkt.

Kodak wollte zunächst nicht als Hersteller von digitalen Kameras in Erscheinung treten, da der Markt für analoge Kameras nicht kannibalisiert werden sollte. Daher wurde das Feld Apple überlassen. Ein Jahr später änderte Kodak seine Meinung und brachte die DC40 doch noch auf den Markt.

Eine Zeitlang war die Quicktake 100 mit umgerechnet etwas über 900 Euro eine der preiswertesten Digitalkameras auf dem Markt. Mit VGA-Auflösung und dem fest eingebauten Speicher für nur wenige Bilder war sie nur sehr eingeschränkt nutzbar, für den Urlaub war sie eine Fehlbesetzung. Das ist jedoch nicht Apples Schuld. Es existierte noch keine Infrastruktur für Digitalbilder - nicht in Form preiswerter Fotodrucker und auch Papierbilder konnte man noch keine entwickeln lassen.

Kommentar von Coolpix:
"Die QuickTake 100 habe ich nicht mehr, wohl aber die ganz ähnliche QuickTake 150. Mühselig diesen Kameras heute noch Fotos abzuringen. Eigentlich unsinnig, macht aber von Zeit zu Zeit Spaß und demütig! Was heute möglich ist und geboten wird..."

Kommentar von anonym:
"Leider ist es schwierig geworden, der Kamera noch Bilder zu entlocken. Es geht am Besten mit einem gut erhaltenen Mac mit serieller Schnittstelle und Motorola-CPU. Weitertransport der Bilder dann entweder per Diskette (im PC-Format) oder über das Haus-Netzwerk."

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Habe sie noch
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Voll funktionsfähig
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